Edge-KI im Industrieeinsatz Spectra PowerBox 530 kombiniert Raptor-Lake-CPUs mit RTX-Grafik

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Spectra bringt mit der neuen PowerBox 530 eine kompakte und robuste Lösung für Hochleistungs-Computing direkt am Einsatzort. Der industrielle Box-PC zielt auf Anwendungen, bei denen leistungsstarke KI-Algorithmen nicht in der Cloud, sondern unmittelbar an der Maschine laufen.

Spectra PowerBox 530: Mit dedizierter Nvidia-GPU ist der IPC für Edge-KI-Anwendungen gedacht.(Bild:  Spectra)
Spectra PowerBox 530: Mit dedizierter Nvidia-GPU ist der IPC für Edge-KI-Anwendungen gedacht.
(Bild: Spectra)

Immer mehr Unternehmen verarbeiten große Datenmengen direkt vor Ort. Edge-KI reduziert Latenzen, erhöht die Datensicherheit und ermöglicht schnelle Entscheidungen im laufenden Betrieb. Dafür braucht es leistungsfähige, aber platzsparende Hardware, die auch in rauer Umgebung zuverlässig arbeitet. Genau hier setzt die Spectra PowerBox 530 an.

Leistung auf engem Raum

Im nur 260 x 200 Millimeter großen Gehäuse, kleiner als ein DIN-A4-Blatt, stecken Intel-Prozessoren der 14. Generation (Raptor Lake) mit bis zu 24 Kernen. In der höchsten Ausbaustufe kommt eine Nvidia RTX A4500 (Embedded) im MXM-Format zum Einsatz. Die Ampere-Architektur der GPU liefert hohe Grafik- und Rechenleistung, etwa für Bildverarbeitung oder Deep Learning, bei gleichzeitig kompakten Abmessungen.

Die Grundausstattung umfasst einen 2,5-Gigabit-LAN-Port und einen 1-Gigabit-LAN-Port. Über Module lassen sich bis zu vier zusätzliche 1-Gigabit- oder zwei 10-Gigabit-LAN-Ports ergänzen. Acht USB-3.2-Anschlüsse, bis zu acht serielle Schnittstellen sowie HDMI, DisplayPort und VGA sorgen für vielfältige Anbindungsmöglichkeiten. Optional stehen digitale I/O-Ports und Power-over-Ethernet zur Verfügung.

Kühlkonzept für Dauerbetrieb

Damit CPU und GPU auch unter Dauerlast stabil arbeiten, setzt Spectra auf ein separates Heatpipe-System für beide Chips. Der gerippte Aluminiumdeckel dient als großer Kühlkörper. Für Anwendungen mit hoher thermischer Last kann zusätzlich ein externes Lüfterkit montiert werden.

Die Bauhöhe beträgt lediglich 85 Millimeter, sodass sich der Rechner auch in engen Einbausituationen unterbringen lässt. Der Weitbereichsspannungseingang von 9 bis 48 Volt ermöglicht den Betrieb in unterschiedlichen industriellen Umgebungen.

Einfache Integration in bestehende Systeme

Die PowerBox 530 wird mit vorinstalliertem Windows 11 IoT Enterprise LTSC 2024 ausgeliefert. Dadurch lässt sie sich ohne großen Aufwand in bestehende IT- und Softwarelandschaften integrieren, insbesondere in Windows-zentrierte Unternehmensumgebungen. Die Montage kann an der Wand, über VESA-Halterungen oder optional auf einer DIN-Schiene erfolgen. (mc)

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