Schablonendruck in der SMT-Fertigung

Typische Fehlerquellen im Schablonendruckprozess vermeiden

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Christian Koenen prüft Layout der Druckschablone mit CAD-System

Den steigenden Layoutanforderungen Rechnung tragend hat der Druckschablonenhersteller nicht nur ein eigenes CAD-System entwickelt, das der Layoutkontrolle dient. „Wir bieten auch das Berechnen spezieller Bauteile, die erstmalig beim Kunden eingesetzt werden als Dienstleistung an“, verkündet er. Dieser Service resultiere aus dem Informationsbedarf der Kunden. Im hauseigenen Applikationscenter von Christian Koenen optimieren die Experten unter der Leitung von Harald Grumm die Fertigungsprozesse.

Demnach werden nun auch Prozessoptimierungen anhand von Kundenparametern und -materialien durchgeführt, weshalb Lehmann anmerkt: „Die gezielte Optimierung der kundenspezifischen Parameter ermöglicht eine deutliche Reduzierung der möglichen Prozessfehler.“ Das wirke sich unmittelbar auf die Verminderung der Kosten für Nacharbeit und Ausschuss aus, weshalb das Einsparungspotential „hier teilweise enorm ist und oft das Vielfache der Beschaffungskosten der eingesetzten Schablone übertrifft“.

Das im April 2008 eröffnete Kompetenzzentrum ermöglicht zum einen die Erprobung der hergestellten Präzisionsschablonen und Präzisionssiebe im Haus unter reellen Produktionsbedingungen. Zum anderen steht Kunden und Partnern damit eine Plattform für Schulungen, Druckversuche und Forschungsaufgaben zur Verfügung. Denn nach wie vor ist der Schablonendruck das gängigste Verfahren um Lotpaste oder Kleber auf Leiterplatten aufzutragen. Zur Grundausstattung gehören neben Schablonendruckern namhafter Hersteller auch eine Reparaturstation, eine Wafer-Balling-Maschine sowie umfangreiches Mess- und Qualitätssicherungsequipment.

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