Bedarfsgerecht bedienen und reibungslos in ein System integrieren: Data Modul als Embedded-Spezialist zeigt vier Produkte, mit denen man auf der nächsten Messe das Fachpublikum ansprechen möchte. Mit dabei ein transparentes OLED-Display mit einer Gesamtdicke von knapp 6 mm.
Ob ein transparentes OLED-Display oder berührungsfrei ein Terminal bedienen: Data Modul entwickelt und baut die dazu notwendigen Embedded-Boards oder stattet Displays mit Touchfunktionen aus.
(Bild: Data Modul)
Die letzten Jahre war der Display- und Embedded-Spezialist Data Modul auf den großen Messen nicht mehr präsent. Auf der nächsten Messe im März in Nürnberg will das Unternehmen seine aktuelle Hardware einer breiten Öffentlichkeit zeigen. Im Mittelpunkt dabei stehen Display-, Touch-, Embedded- und Systemlösungen. Was Data Modul
Gestensteuerung am Kiosk
Als Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine bietet das berührungslose Bedienen mit der Gestensteuerung zahlreiche Vorteile. Auf Basis der GestIC-Technologie von Microchip hat Data Modul ein Controllerboard entwickelt, das die 2D-PCAP Funktionalität mit 3D-Gestensteuerung kombiniert. Darüber hinaus stehen kamera- sowie IR-basierte Anwendugen zur Verfügung.
In Nürnberg zeigt Data Modul ein 32" „easy Panel Display“ als Self-Service-Kiosk mit integrierter Kamera. Neben der gewohnten Eingabe auf dem Bildschirm, lässt sich das GUI mit definierten Gesten berührungsfrei bedienen. In dem Fall erzeugt eine Software ein virtuelles Modell der Handbewegungen, das Kameramodul erkennt die Hände in der Luft und simuliert die Bewegungen mit einem Bildschirmcursor. Einzelne Elemente auf dem Bildschirm können durch einfache Air-Push-Bewegung – ähnlich dem Antippen des Bildschirms oder einer Schwebe- und Haltebewegung – ausgewählt werden.
Gestensteuerung erlaubt eine hygienische Benutzerinteraktion und eignet sich speziell im (halb-)öffentlichen Raum. Gesten können schnell und einfach erlernt werden und können durch zusätzliche Hilfestellung auch neuen Benutzern komfortabel zugänglich gemacht werden. Auch eine Kombination aus Wisch- und Swipe-Gesten und echter Berührung ist möglich. Anwendungsgebiete: Informations-, Bedien- und Anmeldeterminals.
Buttondeck-Monitor für Gaming-Anwendungen
Display, Touch und Embedded zeigen sich kumuliert im Buttondeck-Monitor, der sich optimal zur Integration in Spielautomaten eignet. So können Smartphones, während des Spiels gleichzeitig auf einem induktiven Feld geladen werden. Das Schutzglas ist durch die Dicke von 5 mm besonders widerstandsfähig gegen potenzielle Gewalteinwirkung von außen.
Durch Auflegen einer personalisierten Karte auf den integrierten RFID-Reader, identifizieren sich Nutzer direkt am Gerät und können danach autorisierte Aktionen ausführen. Auf Grund von PCAP-Touch lässt sich das Gerät leicht und intuitiv bedienen. Durch individuelle Anpassung der Touch-Settings – unter Berücksichtigung der jeweiligen Glasstärke – wird zu jeder Zeit die Touch-Funktionalität sichergestellt.
Am Displayrand ist das Glas zudem transluzent bedruckt. Hier befinden sich auch die LEDs zur Hinterleuchtung, wodurch eine gleichmäßige Ausleuchtung des Buttondecks erreicht wird. Angesteuert wird der Buttondeck-Monitor mit den von Data Modul eigenentwickelten „eMotion LCD Controller Boards“. Darüber hinaus ist der Monitor mit einem speziellen LED-Beleuchtungskonzept ausgestattet, das sich mittels hauseigener Software flexibel gestalten lässt. Individuelle, nutzerorientierte Gerätedesigns für Spielautomaten werden genauso angeboten, wie bedarfsgerechte Panelformate, Glasdesigns sowie vielfältige Zusatzfeatures. Dazu gehören Haptik-Feedback, Knob-on Displays oder Ambient Light Control (ALC).
SBC auf Basis der i.MX8M-Prozessorserie
Der Single-Board-Computer (SBC) i.MX8MPlus mit 140 mm x 80 mm.
(Bild: Data Modul)
Mit dem Single-Board-Computer (SBC) i.MX8MPlus präsentiert Data Modul die aktuelle Erweiterung der modularen Embedded-Board-Familie. Die kompakte Form des Boards von 140 mm x 80 mm wird bereits eine Vielzahl von Schnittstellen On-Board unterstützt, die je nach Kundenwunsch über zusätzliche Module erweitert werden kann. Für eine einfache Skalierbarkeit gibt es den iMX8MPlus-basierten Einplatinencomputer mit verschiedenen Quad-Core-Prozessorvarianten sowie unterschiedlichen Speichergrößen und einem optionalen WLAN/Bluetooth-Modul.
Das eDM-SBC-iMX8MPlus ist das zweite Board der Produktlinie mit Fokus auf Modularität und lässt sich neben einer On-Board HDMI- und Dual-Channel LVDS-Schnittstelle an einem zweiten Display mit Hilfe eines Grafikmoduls und damit verfügbaren Grafikschnittstellen anschließen. Das kann über flexible Panel- (Dual-Channel LVDS / RGB / eDP / MIPI DSI) und Monitorschnittstellen (HDMI / DP / DVI) erfolgen.
Der On-Board-Feature-Connector ermöglicht zudem den Einsatz kundenspezifischer I/O-Module zur präzisen Integration in die jeweilige Anwendung. Die NPU (Neural Processing Unit) mit 2,3 TOPS im Prozessor integriert, bietet Anwendungsmöglichkeiten im maschinellen Lernen, wie Gesichts-, Sprach- und Gestenerkennung. Der Dual-Camera ISP (Image Signal Processor) ermöglicht die Vorverarbeitung von Videos und Kamerabildern, ohne die CPU-Last zu erhöhen. Der eDM-SBC-iMX8MPlus ist standardmäßig mit einem Spannungseingang von 12 bis 24 V ausgestattet. Neben USB3.0 und zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen (1x mit TSN) ist das Board mit On-Board-Audio, einer MIPI-CSI-Kameraschnittstelle sowie CAN- und RS485-Schnittstellen ausgestattet. Der eDM-SBC-iMX8MPlus ist für den kommerziellen Einsatz bei Temperaturen von 0 bis 70 °C und für industrielle Anwendungen von -20 bis 85 °C erhältlich.
Stand: 08.12.2025
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Transparentes OLED-Display
Transparente Displays mit OLED-Technik eröffnet neue Möglichkeiten bei der Gestaltung von HMI-Geräten und bei der Darstellung von Inhalten.
(Bild: Data Modul)
Das transparente 55-Zoll-OLED-Display von LG hat Data Modul im Angebot. Transparente Displays mit OLED-Technik eröffnet neue Möglichkeiten bei der Gestaltung von HMI-Geräten und bei der Darstellung von Inhalten. In einem transparenten OLED besteht jeder Pixel aus einem lichtemittierenden Bereich und einem durchlässigen Bereich. Der transparente Bereich gibt kein Licht ab, andere Bereiche lassen Licht durch, während das dargestellte Bild betrachtet wird. Trotz hoher Kontraste und brillanter Farben bleiben dahinterliegende Objekte ebenfalls sichtbar.
Weil bei OLED-Displays auf eine zusätzliche Hintergrundbeleuchtung verzichtet werden kann, ist ein sehr dünner Aufbau möglich. Eingesetzt lässt sich das OLED-Display bei eingeschränktem Platzangebot oder bei speziellen Designanforderungen. Das transparente FHD-Display mit einem Transparenzgrad von 38 Prozent, einer hohen Lichtdurchlässigkeit, leuchtstarken Farben und hohen Kontrasten. Die OLED-Glasdicke beträgt 1,38 mm und ist ausgestattet mit einem Coverglas von 4 mm, einer OCA-Klebeschicht von 0,5 mm sowie einer Schutzfolie auf Vorder- und Rückseite von 0,2 mm. Daraus ergibt sich eine Gesamtdicke von 6,28 mm.