EMS-Tag 2025 Transformationale Führung: Wie Produktionsunternehmen Kulturwandel schaffen

Von Susanne Braun 2 min Lesedauer

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Viele Industrieunternehmen setzen noch auf klassische Führungsmodelle. Am Beispiel des Unternehmens EPS zeigt Geschäftsführer Andreas Blaut im Rahmen des EMS-Tag 2025, wie eine transformationale Führungskultur Mitarbeitende motiviert, Eigenverantwortung stärkt und nachhaltige Erfolge bringt.

Im Mittelpunkt des Vortrags von Andreas Blaut beim 23. Würzburger EMS-Tag steht die EPS GmbH, die ihren Wandel mit einem klaren Führungsbekenntnis, strukturellen Anpassungen und einem neuen Führungsteam startete.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Im Mittelpunkt des Vortrags von Andreas Blaut beim 23. Würzburger EMS-Tag steht die EPS GmbH, die ihren Wandel mit einem klaren Führungsbekenntnis, strukturellen Anpassungen und einem neuen Führungsteam startete.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Autoritäre oder bürokratische Führungsstile prägen noch immer viele Produktionsbetriebe, auch im Bereich der Electronic Manufacturing Services. Doch die Anforderungen haben sich verändert: Motivation, Identifikation und Eigenverantwortung rücken bei der Unternehmensführung zunehmend in den Vordergrund. Der Vortrag „Moderne Führungskultur im Produktionsbetrieb“ von Geschäftsführer Andreas Blaut zeigt die Entwicklung vom autoritären über transaktionale und partizipative Ansätze bis hin zur transformationalen Führung.

Moderne Führungskultur im Produktionsbetrieb

Im Mittelpunkt des Vortrags steht die EPS GmbH, die ihren Wandel mit einem klaren Führungsbekenntnis, strukturellen Anpassungen und einem neuen Führungsteam startete. Ergänzt durch gezielte Neueinstellungen und ein umfassendes Schulungsprogramm entstand ein gemeinsames Führungsverständnis, das heute die Basis der Unternehmenskultur bildet.

Die Zuhörer des Vortrags von Herrn Blaut erfahren praxisnah, wie ein solcher Kulturwandel gelingt: Welche Voraussetzungen moderne Führung braucht, wie sich Widerstände überwinden lassen und welche messbaren Ergebnisse möglich sind. Anhand dieses Unternehmensbeispiels will Herr Blaut deutlich machen, dass transformationale Führung auch in einem industriellen Umfeld erfolgreich etabliert werden kann, wenn Vision, Werte und Inspiration an die Stelle reiner Kontrolle treten.

Klare Kommunikation & kluge Köpfe: Der EMS-Tag

Wollen Sie mehr erfahren und wichtige Insights mitnehmen? Dann besuchen Sie den Vortrag von Andreas Blaut beim 23. Würzburger EMS-Tag! Vorab haben wir Herrn Blaut schon mit den nachfolgenden Fragen gelöchert. Mehr erfahren Sie dann am 22. Oktober 2025 im Vogel Convention Center!

Andreas Blaut ist Geschäftsführer der EPS – Electronic Products & Systems GmbH.(Bild:  EPS – Electronic Products & Systems GmbH)
Andreas Blaut ist Geschäftsführer der EPS – Electronic Products & Systems GmbH.
(Bild: EPS – Electronic Products & Systems GmbH)

Herr Blaut, was war der Auslöser für den Kulturwandel bei EPS?

Andreas Blaut: Die planmäßige Altersnachfolge und der Wechsel in der Geschäftsführung waren der Startpunkt. Die zuvor stark personengebundene Führung passten wir an, indem wir ein Managementteam aufbauten und mithilfe einer klaren Strategie eine Sinnhaftigkeit schufen. Dieser Schritt hat den Kulturwandel getragen und beschleunigt.

Welche strukturellen Voraussetzungen braucht ein Unternehmen, um transformationale Führung tatsächlich einführen und leben zu können?

Die strukturelle Voraussetzung ist zu Beginn erstaunlich schlank: die eindeutige Selbstverpflichtung der Geschäftsführung zu transformationaler Führung. Dieses klare Mandat ermöglicht es, die wesentlichen Elemente anschließend gemeinsam zu gestalten:

  • ein interdisziplinäres Managementteam mit klaren Rollen,
  • eine geteilte Vision mit erlebbarer Sinnhaftigkeit,
  • eine abgestimmte Strategie mit Verantwortlichkeiten.

Mehr braucht es am Anfang nicht – keine zusätzlichen Hierarchien, keine Großprogramme. Haltung zuerst.

Warum sollten sich die Besucher Ihren Vortrag nicht entgehen lassen?

Ich zeige, wie wir bei EPS transformationale Führung im produktiven Umfeld eingeführt und verankert haben. Diese Ausrichtung hat wesentlich dazu beigetragen, Lieferengpässe in der Pandemie und die aktuelle wirtschaftliche Abschwächung resilient zu meistern. Ergebnis: höhere Verantwortungsdichte, schnellere Entscheidungen und mehr Anpassungsfähigkeit – die Basis dafür, dass wir 2026 zuversichtlich entgegensehen. Der Vortrag liefert praktikable Schritte statt Theorie und kann als Impuls dienen, ähnliche Entwicklungen in anderen Unternehmen anzustoßen. (sb)

Event-Tipp

Das Managementtreffen für die EMS-Branche

Der EMS-Tag gilt als eines der wichtigsten Managementtreffen der Branche, bei dem aktuelle Veränderungen, erfolgversprechende Strategien, generelle Managementfragen und wichtige technologische Entwicklungen in der Elektronikwelt analysiert und diskutiert werden. Das Programm bietet praxisorientierte Vorträge und interessante Einblicke in den EMS-Markt.

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