Neuheiten von der CES 2024 Texas Instruments stellt Single-Chip-Radarsensor für Satellitenarchitekturen vor

Von Susanne Braun 2 min Lesedauer

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Zur CES 2024 in Las Vegas haben die Tüftler von Texas Instruments einen Single-Chip-Radarsensor im Gepäck, der den Entfernungsmessbereich von Fahrzeugen auf über 200 Meter erhöht und Fahrassistenzsystemen entsprechend bei präziseren Entscheidungen hilft. Der Chip ist auf Fahrzeuge mit Satellitenarchitektur ausgelegt.

Die neuen Halbleiter von Texas Instruments sind darauf ausgelegt, die Sicherheit und Intelligenz im Automobilbereich zu verbessern.(Bild:  Texas Instruments)
Die neuen Halbleiter von Texas Instruments sind darauf ausgelegt, die Sicherheit und Intelligenz im Automobilbereich zu verbessern.
(Bild: Texas Instruments)

In der Wüste von Nevada versuchen sich die Elektronik-Entwickler und Designer auf der Messe CES 2024 gegenseitig mit ihren Innovationen zu übertrumpfen. Vom bekannten Hersteller von Halbleitern und integrierten Schaltkreisen, Texas Instruments, gibt es die Ankündigung des mit 77 GHz arbeitenden Millimeterwellen-Radarsensorchips AWR2544. 

Laut den Verantwortlichen von Texas Instruments (TI) handelt es sich dabei um den industrieweit ersten Chip, der auf Satellitenarchitekturen bei Fahrzeugsensoren ausgelegt ist. Mit dem Chip wollen die Hersteller von Texas Instruments vorrangig den Grundstein für mehr Präzision in der Entscheidungsfindung von Fahrassistenzsystemen (ADAS). 

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„In Satellitenarchitekturen geben Radarsensoren teilweise verarbeitete Daten an einen zentralen Prozessor für die Entscheidungsfindung in ADAS unter Verwendung von Sensorfusions-Algorithmen aus. Dabei sorgt die 360-Grad-Sensorabdeckung für die Erreichung höherer Sicherheitsniveaus für Fahrzeuge“, heißt es vonseiten Texas Instruments. 

LOP-Technologie spart Platz und spendet Reichweite

Der integrierte 77-GHz-Transceiver des AWR2544 ist mit vier Sendern und vier Empfängern ausgestattet und enthält zudem einen kostengünstigen Radar-Verarbeitungsbeschleuniger und eine leistungsverbesserte 1-Gb/s-Ethernet-Schnittstelle, um RangeFFT-komprimierte Daten zu erzeugen und zu übertragen. Das Gerät ist Automotive Safety Integrity Level B-fähig und bietet eine sichere Ausführungsumgebung durch ein Hardware-Sicherheitsmodul.

Der Single-Chip-Radarsensor von TI nutzt des Weiteren eine LOP-Technologie, was für Launch-on-Package steht und die eine direkte Signalübertragung vom Gehäuse-Strahlerelement zur 3D-Antenne über einen Wellenleiter in der Leiterplatte (PCB) ermöglicht. „Auf Systemebene verbessert die LOP-Technologie die Leistung durch ein erhöhtes Signal-Rausch-Verhältnis, erleichtert das thermische Management, senkt die Kosten, indem teure RF-PCB-Materialien vermieden werden, und erhöht die Flexibilität, indem die Wiederverwendung von Leiterplatten (PCBs) in verschiedenen Sensor-Designs ermöglicht wird“, führt Texas Instruments aus.

Neue Treiberchips

Zudem wird es durch die LOP-Technologie möglich, die Reichweite der Sensoren auf über 200 Meter zu erhöhen. Der AWR2544 von Texas Instruments unterstützt eine Vielzahl von Anwendungen und Architekturen für Advanced Driver Assistance Systems (ADAS) mit Sensoren, die für Ecken, die Vorderseite, Bildgebung, Seiten- und Heck-Radar-Systeme entwickelt wurden. Details zu Satellitenarchitekturen und zum AWR2544 finden Sie in einem ausführlichen Beitrag von Texas Instruments.

Zudem zeigt Texas Instruments zwei neue Software-programmierbare Treiberchips, der DRV3946-Q1 integrierte Schütztreiber und der DRV3901-Q1 integrierte Squib-Treiber für pyrotechnische Sicherungen. Beide bieten integrierte Diagnosemöglichkeiten und unterstützen die funktionale Sicherheit für Batteriemanagement- und Antriebssysteme. (sb)

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