LED-Technologie, Teil 1

Technische Grundlagen und Geschichte der LED

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Einsatzbereiche und Vorteile in der Anwendung

LEDs sind heute die effizientesten Leuchtmittel für die Industrie. Bei der rasanten Entwicklung werden kompakte Lichtquellen mit hohen Lichtströmen möglich. Vorausgesetzt und unbedingt notwendig ist dabei allerdings ein professionelles, thermisches Management um die vorgegebenen Lebensdauerangaben zu erreichen.

Weißes Licht aus der LED ist mittlerweile in sehr guter Qualität und mit hoher Effizienz herstellbar. Durch die weiterentwickelte und moderne Phosphortechnologie kann das Licht auf ideale Weise an seine Umgebung und für den jeweiligen Einsatzzweck angepasst werden. Die kompakte Bauform ermöglicht Designern und Leuchtenherstellern völlig neue Wege in der Beleuchtungstechnik einzuschlagen.

Bei der Herstellung der LED werden keine umweltschädlichen Materialien wie Quecksilber oder toxische Gase verwendet. Die notwendigen Vorschaltgeräte arbeiten Niederfrequent und erzeugen somit weniger, gesundheitlich belastenden Elektrosmog. Das Startverhalten liegt im Nanosekundenbereich, hohe Ein- und Ausschaltzyklen haben keinen negativen Einfluss auf das Leuchtmittel (Sektionsbeleuchtung).

Die Grenzen des LED-Einsatzes

Niedrige Temperaturen haben ebenso keinen Einfluss auf das Startverhalten. Eine stabile Lichtfarbe und große Lebensdauer ermöglichen eine hohe Lichtqualität über lange Zeiträume in der Beleuchtungstechnik. Aufgrund des notwendigen Kühlkörpers kann die LED-Technik bisher noch nicht überall verwendet werden. Da sie gerichtetes Licht erzeugen, sind sie als Ersatz in Leuchten, welche zum Beispiel für Glühbirnen entwickelt wurden, nur bedingt einsetzbar.

*Thomas Müller ist für das Marketing Optoelektronik bei MSC in Stutensee verantwortlich.

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