Warnung vor gefälschten Schreiben Statistisches Bundesamt warnt: Keine Aufforderung zur Datenmeldung

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Laut Meldungen des Statistischen Bundesamts (Destatis) kursieren seit Mitte September 2025 abermals gefälschte Schreiben, die Empfänger dazu auffordern, sensible Daten einzureichen, andernfalls drohen rechtliche Schritte. Wieder handelt es sich um einen Phishing-Versuch.

Warnung vor Phishing.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Warnung vor Phishing.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Jeder Angestellte eines Unternehmens ist in Zeiten erhöhter Cybergefahren Teil der menschlichen Firewall und wird vom Arbeitgeber dazu angehalten, etwa mit Verstand und Vorsicht auf Anschreiben und E-Mails zu reagieren, die ungewöhnliche Aufforderungen enthalten. Seit Mitte September 2025 sind offenbar abermals unter dem Deckmantel einer Datenerhebung des Statistischen Bundesamts (Destatis) Anschreiben von zwielichtigen Akteuren verschickt worden, die auf diesem Wege versuchen, an vertrauliche Daten eines Unternehmens zu gelangen.

Das Destatis warnt abermals vor zwielichtigen Akteuren, die zu viel über Ihr Unternehmen wissen wollen.(Bild:  Destatis)
Das Destatis warnt abermals vor zwielichtigen Akteuren, die zu viel über Ihr Unternehmen wissen wollen.
(Bild: Destatis)

Das Statistische Bundesamt (Destatis) warnt entsprechend deutlich vor im Umlauf befindlichen gefälschten Anschreiben, die den Anschein amtlicher Schreiben erwecken. In den Schreiben wird zur Übermittlung von Daten für eine angebliche Studie über internationale Wirtschaftsbeziehungen aufgefordert und bei Nichtbefolgung mit rechtlichen Schritten gedroht. Für diese Studie arbeitet Destatis angeblich mit Eurostat zusammen.

Die Schreiben, offenbar per E-Mail versendet, enthalten unter anderem falsche Kontaktdaten, wie die E-Mail-Adresse daten@statistik-destatis.de, sowie eine gefälschte Unterschrift von Destatis-Präsidentin Dr. Ruth Brand. Zudem werden Excel-Dateien als Anhang mitgesendet. Laut Destatis stammen diese Anschreiben nicht von der Behörde.

Weder das Statistische Bundesamt noch Eurostat, das in den Schreiben als Partner genannt wird, führen derzeit eine entsprechende Studie durch oder erheben dafür Daten. Unternehmen und Privatpersonen werden daher ausdrücklich gebeten, auf solche Aufforderungen nicht zu reagieren und insbesondere keine Daten an die genannte Adresse zu übermitteln. (sb)

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