Batteriespeicher Spatenstich zu neuem 300-MW-Batteriespeicher in Sachsen-Anhalt

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Anfang November 2025 kam es im sachsen-anhaltinischen Staßfurt zum symbolischen Spatenstich für das neue Batteriespeicher-Projekt von Eco Stor. Die geplante Leistung liegt bei 300 Megawatt, die Speicherkapazität bei mehr als 700 Megawattstunden.

Beim Spatenstich (von links nach rechts): Bernd Schneider, Bereichsleiter Anschlusserrichtung 50Hertz Transmission GmbH, Georg Gallmetzer, Geschäftsführer Eco Stor, René Zok, Bürgermeister Staßfurt, Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V., und Jehan Long, Projektmanagerin bei Eco Stor.(Bild:  Eco Stor)
Beim Spatenstich (von links nach rechts): Bernd Schneider, Bereichsleiter Anschlusserrichtung 50Hertz Transmission GmbH, Georg Gallmetzer, Geschäftsführer Eco Stor, René Zok, Bürgermeister Staßfurt, Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Urban Windelen, Bundesgeschäftsführer Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V., und Jehan Long, Projektmanagerin bei Eco Stor.
(Bild: Eco Stor)

Große Batteriespeicher helfen, Schwankungen bei Wind- und Solarstrom auszugleichen, und sind entsprechend wichtig für die Versorgungssicherheit, insbesondere bei befürchteten Dunkelflauten oder starkem Verbrauch. Ohne Batteriespeicher ist die Energiewende und damit der konsequente Umstieg auf Strom aus erneuerbaren Energien schlichtweg nicht machbar, wenn es um die Netzstabilität geht. Je mehr Großspeicher errichtet werden, desto besser, und die Errichtung einer neuen Anlage ist derzeit in vollem Gange.

Mit einem symbolischen Spatenstich startete am 4. November 2025 der Bau eines Großspeichers von Eco Stor in Förderstedt, einem Stadtteil von Staßfurt in Sachsen-Anhalt. Mit 300 MW Leistung und über 700 MWh Kapazität soll es künftig Hunderttausende Haushalte mit verfügbarem Strom versorgen und entscheidend zur Netzstabilität beitragen. Laut Planung kann der Speicher theoretisch rund 500.000 Haushalte für etwa zwei Stunden mit Strom versorgen – ein signifikanter Beitrag zur kurzfristigen Energieversorgung.

Das Projekt wird vollständig privat finanziert, Fördermittel sind laut Betreiber keine im Spiel. Für die Gemeinde bringt der Speicher wirtschaftliche Vorteile: 90 Prozent der Gewerbesteuereinnahmen fließen an die Kommune zurück. 

Technisch geplant ist eine modulare Struktur: Die Anlage besteht aus mehreren Blöcken mit eigenständiger Infrastruktur und einem 110-kV-Umspannwerk mit Transformatoren und Wechselrichtern. Dadurch soll eine gestaffelte Inbetriebnahme möglich werden – und Betrieb und Ausbau sollen effizient durchgeführt werden können. (sb)

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