LEDs für die Beleuchtung

Seoul Semiconductor setzt auf seine Acrich3-LED

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Wie grenzt sich Seoul Semiconductor von seinen Mitbewerbern ab – sowohl technologisch als auch strategisch?

Technologisch sehen wir uns ganz klar in Führung. Das wird durch unser starkes Patent-Portfolio von mehr als 10.000 Patenten weltweit unterstrichen. Die Acrich-Technik, mit der sich LEDs direkt über das Wechselstromnetz betreiben lassen, setzt sich immer mehr durch. Um unseren Kunden die Vorteile dieser Technologie näherzubringen, veranstalten wir in diesem Jahr einen Leuchten-Design Wettbewerb. Dazu arbeiten wir eng mit der Hochschule München und der Fakultät für Design zusammen. In diesem Rahmen werden Studenten ein Semester an Leuchten arbeiten, welche auf unseren Acrich Produkten basieren. Ziel ist es, überraschende und unverwechselbare Ideen und Lösungsansätze herauszuarbeiten, welche den USP der Acrich-Technik klar heraustellen. Die Herausforderungen, auf welche die Studenten dabei treffen und die Lösungswege, die sie letztendlich anwenden, können online mitverfolgt werden.

Strategisch grenzen wir uns nach wie vor dadurch ab, dass wir als reiner Komponenten-Hersteller in keinem direkten Wettbewerb zu unseren Kunden stehen. Wir stellen uns jedoch den Herausforderungen des Marktes, welcher durch Preisdruck, Schnellligkeit und immer kürzeren Entwicklungszyklen geprägt ist. Wir wollen unser Standard Acrich-Modul-Portfolio weiter für verschiedene Marktsegmente wie Außenbeleuchtung, Downlights und Spotlights ausbauen. Zum anderen unterstützen wir unsere Kunden bei der Entwicklung von kundenspezifischen LED-Modulen mit technischem Know-how.

So haben wir kürzlich ein eigenes Messlabor in München eröffnet. Für die Produktion greifen wir auf eigene Fabriken in Korea und China aber auch auf CM Partner in Asien zurück. Diese Kombination ermöglicht global wettbewerbsfähige Produkte für unsere europäischen Kunden und ermöglicht es uns, flexibel auf die sich schnell ändernden Marktgegebenheiten zu reagieren. Unsere Klienten können sich somit auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren – wir kümmern uns um den Rest. Wichtig ist uns, dass wir nach wie vor keine Endprodukte herstellen werden und somit weiterhin nicht in Konkurrenz zu unseren Kunden stehen.

In einem weltweiten Ranking von IHS Technology steht Seoul Semiconductor auf Platz 4. Planen Sie hier eine Änderung und wenn ja, wie?

Grundsätzlich ist anzumerken, dass diese Rankings doch sehr undurchsichtig sind, da immer der Gesamtumsatz zu Grunde gelegt wird. Mit einer Milliarde US-Dollar an Jahresumsatz sind wir als Nummer 4 gelistet. Nimmt man nur weiße LEDs für die Allgemeinbeleuchtung sehen wir uns heute schon unter den den Top 3. Dass einige LED-Hersteller einen sehr hohen Eigenbedarf für ihre Fertigprodukte haben, wird in den Rankings meist nicht berücksichtigt.

Wir sind jedenfalls sehr stolz auf das, was wir in den letzten Jahren in Europa erreicht haben. Um unser Umsatzwachstum langfristig zu sichern, bauen wir sowohl intern wie auch extern unsere Ressourcen aus. Wir werden neue Mitarbeiter in verschiedenen Ländern einstellen und unser Distributionsnetzwerk ausbauen. Als Hersteller von Komponenten sind wir die letzten Jahre mit Direktkunden und globalen Unternehmen mit Hauptsitz in Europa stark gewachsen. Um vermehrt kleinere und mittelständische Unternehmen ansprechen zu können, bauen wir auf starke Partnerschaften mit unseren Distributoren. Des Weiteren planen wir unsere Position als Top-Player wie vorher erwähnt durch unser Modul- und Automobil-Geschäft, sowie einen zunehmenden Einsatz der Acrich-Technik zu festigen und weiter auszubauen.

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