Sensorik als Wachstumstreiber Sensormarkt soll sich bis 2032 nahezu verdoppeln

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Der weltweite Markt für elektronische Sensoren soll laut einer aktuellen Analyse von 23,7 Mrd. US-Dollar im Jahr 2024 auf rund 41,2 Mrd. US-Dollar bis 2032 anwachsen. Haupttreiber sind Automotive, Industrieautomation und smarte Geräte.

Elektronische Sensoren wie diese MEMS-Einheit werden zum Knotenpunkt moderner Industrie- und Fahrzeugtechnik, weil sie Daten direkt am Entstehungsort erfassen und zunehmend auch auswerten.(Bild:  KI-generiert)
Elektronische Sensoren wie diese MEMS-Einheit werden zum Knotenpunkt moderner Industrie- und Fahrzeugtechnik, weil sie Daten direkt am Entstehungsort erfassen und zunehmend auch auswerten.
(Bild: KI-generiert)

Die Studie des britischen Marktforschungsunternehmens Credence Research beziffert das Marktvolumen für 2024 auf 23,7 Mrd. US-Dollar und prognostiziert bis 2032 einen Anstieg auf 41,2 Mrd. US-Dollar. Daraus ergibt sich eine jährliche Wachstumsrate von rund 6,65 Prozent. Für Hersteller, Entwickler und Anwender in Europa und speziell im DACH-Raum eröffnet das neue Chancen, auch wenn Herausforderungen weiterhin sichtbar bleiben.

Wachstumstreiber und Technologietrends

Mehrere Faktoren schieben den Markt an: die Digitalisierung von Maschinen und Anlagen, IoT-Gestützte Produktionsprozesse und immer mehr Sensorik in Fahrzeugen, Wearables und vernetzten Geräten. Die untersuchten Technologietrends reichen von der Miniaturisierung energieeffizienter MEMS-Sensoren bis hin zur Integration von KI-Algorithmen direkt im Sensor, um Daten lokal auszuwerten. Auch der Einsatz nachhaltiger Materialien spricht zunehmend für sich.

Bei den Sensorarten dominieren Bildsensoren mit einem Anteil von gut einem Drittel, getrieben durch Smartphones, Fahrassistenzkameras und Sicherheitsanwendungen. Temperatur-, Druck- und Näherungssensoren erreichen zusammen mehr als die Hälfte des Gesamtmarkts. Sie gelten nach wie vor als Rückgrat der Industrieautomation, der Automobiltechnik und der Medizintechnik.

Europa und Deutschland im globalen Kontext

Europa hält im globalen Sensorenmarkt rund 19 Prozent und wächst im Prognosezeitraum mit etwa 5,4 Prozent pro Jahr. Industrie-4.0-Projekte, Vorgaben zu Energieeffizienz und Emissionsüberwachung sowie eine starke Maschinenbaulandschaft sorgen für Impulse. Deutschland profitiert zusätzlich von seiner Rolle im Automobilsektor und seinen Fertigungskompetenzen.

Doch im internationalen Vergleich zeigt sich ein deutlicher Abstand zu Asien, wo fast die Hälfte des Gesamtmarkts entsteht und die Wachstumsraten höher liegen. Für Sensorhersteller und Zulieferer aus der DACH-Region bedeutet das: Sie bewegen sich in einem Markt mit Potenzial, aber auch mit hartem Wettbewerb und hoher Taktung. Die Studie nennt hohe Produktionskosten, komplexe Fertigungsprozesse und anfällige Lieferketten als Hemmnisse. (mc)

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