Oszilloskop-Serie R&S MXO 4 mit mehr Speicher und höherer vertikaler Auflösung

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Aus MSO wird MXO: Mit der neuen Oszilloskop-Serie MXO 4 verbessert Rohde & Schwarz nicht nur den Speicher um Faktor vier, sondern hebt die vertikale Auflösung auf 12 Bit. Hier unterstützt ein selbstentwickelter ASIC mit 200 GBit/s.

R&S MXO 4: Eine neue Oszilloskop-Serie bietet einen verbesserten Speicher, einen digitalen Trigger sowie einen selbstentwickelten ASIC mit 200 GBit/s.(Bild:  Rohde & Schwarz)
R&S MXO 4: Eine neue Oszilloskop-Serie bietet einen verbesserten Speicher, einen digitalen Trigger sowie einen selbstentwickelten ASIC mit 200 GBit/s.
(Bild: Rohde & Schwarz)

Mit dem Oszilloskop R&S MXO 4 bietet Rohde & Schwarz einen komplett neue Serie. Zu den Eckdaten des Oszilloskops gehört eine Echtzeit-Aktualisierungsrate von über 4,5 Mio. Messkurven pro Sekunde sowie ein A/D-Wandler mit einer Auflösung von 12 Bit. Das entspricht 212 Bit gleich 4.096 Quantisierungsstufen bei der vertikalen Auflösung. Die von Rohde & Schwarz verwendet Architektur verwendet sogar rechnerisch 18 Bit vertikale Auflösung. Für die schnelle Aktualisierungsrate haben die Ingenieure von Rohde & Schwarz einen ASIC mit 200 GBit/s entwickelt und jetzt erstmals in das Oszilloskop verbaut. Erhältlich ist das MXO 4 in Bandbreiten mit 200, 350 und 500 MHz sowie 1 und 1,5 GHz.

Im Oszilloskop-Portfolio von Rohde & Schwarz nimmt das MXO 4 sowohl den Platz der Kosteneffizienten Geräte wie die RTC1000 oder RTM3000 ein als auch die auf Performance getrimmten Geräte wie RTE1000 oder das RTO6

Darüber hinaus bietet das R&S MXO 4 ein geringes Rauschen und einen großen Offsetbereich von ±5 V mit einer Skalierung von 500 µV/Div. Anwender können Gleichstrom- und andere Signale genauer analysieren.

Ein tiefer Speicher und digitaler Trigger

Die verbesserte Performance erreicht Rohde & Schwarz durch einen 200-GBit/s-ASIC für die Signalverarbeitung. Er ist einer von mehreren neuen Technologiebausteinen, die von den Ingenieuren von Rohde & Schwarz entwickelt und erstmals in der Serie R&S MXO 4 implementiert wurden. (Bild:  Rohde & Schwarz)
Die verbesserte Performance erreicht Rohde & Schwarz durch einen 200-GBit/s-ASIC für die Signalverarbeitung. Er ist einer von mehreren neuen Technologiebausteinen, die von den Ingenieuren von Rohde & Schwarz entwickelt und erstmals in der Serie R&S MXO 4 implementiert wurden.
(Bild: Rohde & Schwarz)

Neben Bandbreite und Abtastrate ist die Speichertiefe ein wichtiger Parameter bei einem Oszilloskop. Von diesem hängt ab, wie vielseitig sich ein Oszilloskop für die Fehlersuche einsetzen lässt. Ein Oszilloskop mit großem Erfassungsspeicher kann Signale über einen längeren Zeitraum aufzeichnen und ermöglicht die Nutzung der vollen Bandbreite auch bei langsameren Zeitbasiseinstellungen. Mit einem Erfassungsspeicher von 400 MPunkten pro Kanal für alle vier Kanäle gleichzeitig oder 800 MPunkte auf zwei Kanälen bietet das R&S MXO 4 standardmäßig die bis zu hundertfache Speichertiefe im Vergleich zu Oszilloskopen des Mitbewerbs. Der höhere Speicher sorgt bei Bedarf auch für zusätzliche Messkapazitäten.

Alle Oszilloskope der Serie R&S MXO 4 sind standardmäßig mit einem digitalen Trigger ausgestattet. Das war bisher leistungsstärkeren, teureren Oszilloskopen vorbehalten. Mit einer Trigger-Empfindlichkeit von 1/10.000 einer vertikalen Unterteilung können auch schwer aufspürbare kleine Anomalien auf der Bitübertragungsschicht in Gegenwart stärkerer Signale isoliert werden. Der digitale Trigger ergänzt die vertikale 18-Bit-Architektur.

HF-Messungen und 45.000 FFTs pro Sekunde

Die neue Oszilloskop-Serie im Produkt-Portfolio von Rohde & Schwarz.(Bild:  Rohde & Schwarz)
Die neue Oszilloskop-Serie im Produkt-Portfolio von Rohde & Schwarz.
(Bild: Rohde & Schwarz)

Tests und Fehleranalysen erfolgen oft im Zeit- und Frequenzbereich. Neben Zeitbereichsmessungen bieten das Oszilloskop R&S MXO 4 eine hohe HF-Performance für Messungen am Spektrum. Das Messgerät ist in der Lage, 45.000 schnelle Fourier-Transformationen (FFT) pro Sekunde zu berechnen. Vergleichbare Oszilloskope schaffen weniger als 10 FFT pro Sekunde. Diese Fähigkeit ist bereits im Grundgerät enthalten und sorgt für eine bessere Darstellung von HF-Signalen.

Neben den genannten Funktionen bietet das Oszilloskop ein kapazitives Full-HD-Display mit einer Diagonalen von 13,3 Zoll. Für die Arbeit im Labor bietet das Oszilloskop eine VESA-Montageschnittstelle und einen Gestelleinbausatz zum Einbau in integrierte Umgebungen.

Verschiedene Erweiterungen möglich

Zu den möglichen Erweiterungen gehören eine Mixed-Signal-Option (MSO) mit 16 integrierten digitalen Kanälen, einen integrierten Zweikanal-100-MHz-Arbiträrgenerator, Optionen zur Protokoll-Triggerung und -Decodierung für eine Vielzahl von Standard-Industriebussen.

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