Kompaktes Oszilloskop Serie MXO 5C mit bis zu 2 GHz in flacher Bauform

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 2 min Lesedauer

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Mit der Serie MXO 5C bietet der Messtechnikspezialist Rohde & Schwarz ein Oszilloskop in flacher Bauform bis 2 GHz an. Ein LC-Display ist nicht integriert. Trotz der kleineren Bauform bietet es die gleiche Leistungsfähigkeit wie die Serie MXO 5.

Flache Bauform: Die Serie MXO 5C von Rohde & Schwarz bietet eine Bandbreite bis 2 GHz und viier oder acht analoge Eingänge. Ein integriertes LC-Display ist nicht verbaut.(Bild:  Rohde & Schwarz)
Flache Bauform: Die Serie MXO 5C von Rohde & Schwarz bietet eine Bandbreite bis 2 GHz und viier oder acht analoge Eingänge. Ein integriertes LC-Display ist nicht verbaut.
(Bild: Rohde & Schwarz)

Rohde & Schwarz bringt mit dem MXO 5C ein Oszilloskop auf den Markt, das über vier oder acht Kanäle verfügt. Die Serie basiert auf dem Oszilloskop MXO 5 und ist speziell für Rackmontage- und automatisierte Testsysteme konzipiert.

Die Höhe des Geräts beträgt 2HE, das entspricht 3,5 Zoll oder 8,9 cm. Damit können Entwickler es in Testsystemen einsetzen, in denen sich ein traditionelles Oszilloskop mit großem Display nicht unterbringen lässt. Der kompakte Formfaktor erweist sich auch bei Anwendungen mit hoher Kanaldichte als vorteilhaft, bei denen eine große Anzahl von Kanälen auf kleinem Raum benötigt wird.

Das Gerät kann über die integrierte Webschnittstelle bedient oder rein programmatisch als Hochgeschwindigkeits-Digitalisierer betrieben werden. Wie auch die anderen Oszilloskope der Serie MXO baut MXO 5C auf dem neuartigen MXOEP-ASIC auf, einer Eigenentwicklung von Rohde & Schwarz. Sie ermöglicht eine Erfassungsrate von 4,5 Mio. Erfassungen pro Sekunde.

Externes Display und zusätzliches E-Ink-Display

Obwohl das Oszilloskop in erster Linie für die Rackmontage konzipiert ist, lässt es sich auch als eigenständiges Universal-Oszilloskop betreiben. Dazu lässt sich ein externes Display über den integrierten DisplayPort- oder HDMI-Port anschließen. Außerdem kann man über eine Weboberfläche auf die GUI des Geräts zugreifen. Dazu wird die IP-Adresse des Oszilloskops in den Browser eingegeben.

Praktisches Zusatzdisplay: Als erstes Oszilloskop mit E-Ink-Display zeigt das MXO 5C die IP-Adresse und andere wichtige Informationen auf einem kleinen nichtflüchtigen Display an der Vorderseite des Geräts an, das sich auch bei ausgeschalteter Stromversorgung ablesen lässt.

Wie beim MXO 5 werden auch beim MXO 5C sowohl Modelle mit vier als auch acht Kanälen mit Bandbreiten von 100, 200, 350, 500 MHz sowie 1 und 2 GHz angeboten. Der Einstiegspreis liegt bei 18.000 Euro für die Achtkanal-Modelle. Benutzer mit speziellen Anforderungen können die Leistung ihres Oszilloskops mit verschiedenen Upgrade-Optionen erweitern, wie mit der Integration von 16 digitalen Kanälen mit einer MSO-Option (Mixed-Signal Oscilloscope), einem integrierten Zweikanal-Arbiträrgenerator mit 100 MHz, Protokolldecodierungs- und Trigger-Optionen für Industriestandard-Busse und einem Frequenzgang-Analysator.

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