Automotive Electronics Preiswerte Automotive-SMD- Oszillatoren für sichere Bordnetze
Mit der richtigen Wahl von Automotive-Oszillatoren lässt sich viel Geld sparen und das Bordnetz extrem sicher gestalten. Worauf Sie dabei achten sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.
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Aufgrund der stetig zunehmenden sehr komplexen Elektronik in modernen Fahrzeugen und die immer größere Packungsdichte auf miniaturisierten Platinen nimmt der Bedarf an sehr kleinen frequenzbestimmenden Bauteilen weiter ständig zu. Zudem muss in vielen Applikationen von einem AEC-Q200-kompatiblen SMD-Quarz auf einen AEC-Q100-kompatiblen SMD-Oszillator gewechselt werden. Der Entwickler benötigt für seine Applikation entweder einen höheren Temperaturbereich, eine genauere Frequenztoleranz, oder ein kleineres Gehäuse, um auch der Forderung nach Platinenminiaturisierung gerecht werden zu können. Mit einem Quarz ohne Kompensation lässt sich dies nicht mehr realisieren.
Zudem erhöht sich bei Quarzen in kleinen Gehäusen technologiebedingt der Widerstand sehr stark, so dass der von den Fahrzeugherstellern geforderte Safety-Faktor von >10 nicht mehr eingehalten werden kann, denn die Oszillatorstufe kann die höheren Quarz-Widerstände nicht mehr im benötigten Sicherheitsbereich treiben. Mit einem Automotive-Oszillator können höhere Lasten getrieben und mehrere ICs gleichzeitig getaktet werden, so dass ein sicheres Anschwiegen der Schaltung unter allen Umständen realisiert werden kann. Der Oszillator benötigt, anders als der Quarz, keine platzbenötigenden externen Beschaltungskapazitäten, so dass eine kleinere PCB entwickelt werden kann.
Extreme Langlebigkeit und hohe Genauigkeit:
Eine MTBF von 1000 Mio. Stunden. 50.000 g Stock- und 70 g Vibrationsfestigkeit gepaart mit der Industry Best Vibration Sensivity von 0,1 ppb/g sind nicht etwa Wunschwerte, sondern entsprechen den Standard-Umweltbedigungen, die die SMD-Oszillatoren der Serie LPO-AUT (–40/85 °C), HTLPO-AUT (–40/105 °C und –40/125 °C) sowie WTLPO-AUT (–55/125 °C) einhalten und dadurch auch den Bestwert am Markt für Automotive-SMD-Oszillatoren setzen. Alle Automotive Oszillatoren können mit Frequenzstabilitäten ab ±20 ppm über den entsprechend benötigten Temperaturbereich (auch –55/125 °C) mit einer Alterung von ±5ppm nach 10 Jahren geliefert werden. Dadurch sind die Automotive-Oszillatoren höchstgenau und können in allen Automotive Applikationen wie zum Beispiel Infotainment Systemen, Kollisionswarnsystemen, Automotive Ethernet, Vision Systems, Getriebesteuerungen, Black Boxes, Sensoren, etc., verwendet werden.
Sichere Applikationen:
Die Anforderungen der Fahrzeughersteller nehmen immer mehr zu. Der Kommunikationsaufbau mit externen Geräten per Bluetooth in Infotainment Systemen muss immer schneller funktionieren. Automotive Ethernet, bzw. die Bordnetze überhaupt müssen auch immer genauer getaktet werden, um noch Leistungsfähiger zu werden. Getriebesteuerungen benötigen sehr hohe Temperaturbereiche und extreme Schock- und Vibrationsfestigkeiten, die mit einem Quarz technologiebedingt nicht mehr erfüllt werden können. Jedoch mit den Automotive-Oszillatoren aus dem Produktspektrum der Petermann-Technik.
VDD-Bereich 2,25 bis 3,63 VDC/Low Power:
Die im Frequenzbereich von 1 bis 137 MHz verfügbaren AEC-Q100 kompatiblen Low-Power-Automotive-Oszillatoren der benannten Serien verfügen über innovative CMOS-ICs, die nicht nur sehr wenig Strom verbrauchen, sondern im Versorgungsspannungsbereich von 2,25 bis 3,63 VDC (3,3 VDC oder 3,0 VDC oder 2,8 VDC oder 2,5 VDC) mit jeder x-beliebigen Versorgungsspannung betrieben werden können.
Vorüber ist die Zeit, in der für jede Genauigkeit und jede Versorgungsspannung ein eigener Oszillator aufwändig spezifiziert, geprüft, qualifiziert, eingekauft und bewirtschaftet werden musste. Die „-XX-“Versionen (2,25 bis 3,63 VDC) sparen enorm viel Geld im gesamten Prozess! Zudem kann die Anzahl der Bauteile drastisch reduziert werden, was deutlich geringere Infrastrukturkosten im Einkauf und in der Lagerbewirtschaftung zur Folge hat (Reduktion der Kapitalbindung im Lager, etc.). Größere Mengen eines Bauteils bedeuten zudem auch günstigere Preise.
Mit dem Versorgungsspannungsbereich von 2,25 bis 3,63 VDC und der Genauigkeit von zum Beispiel ±20 ppm @ –55/125 °C können die low cost/low power Automotive-Oszillatoren in jeder Automotive-Applikation verwendet werden,
Der Stromverbrauch der Automotive-Oszillatoren beträgt zum Beispiel typ. 6,2 mA @ 2,25 bis 3,63 VDC bei einer Frequenz von 125 MHz. Ein herkömmlicher Quarzoszillator benötigt 40 mA. Damit erfüllen die Automotive-Oszillatoren auch die Forderung nach modernen Bauteilen, die immer weniger Strom verbrauchen. Muster sind in allen gängigen Frequenzen sofort ab Lager verfügbar und Spezialfrequenzen können innerhalb weniger Tage geliefert werden.
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