Maßgeschneiderte KI für jede Anwendung und Hardware in Sekunden: Das Paderborner KI-Startup One Ware hat mit One AI eine KI-Plattform gestartet, die es Entwicklern ohne KI-Expertenwissen erlaubt, eigene Modelle zu trainieren und branchenübergreifend produktiv einzusetzen.
Benutzeroberfläche von ONE AI: Von der Hardware-Auswahl gelangen Entwickler auch ohne Expertenkenntnisse innerhalb weniger Klicks zu einem fertigen KI-Modell.
(Bild: One Ware)
Das deutsche KI-Startup One Ware gibt den offiziellen Launch seiner neuen Plattform One AI bekannt. Ab sofort steht die Lösung allen Entwicklerinnen und Entwicklern zur Verfügung, die ohne tiefgehende KI-Expertise eigene Modelle trainieren und produktiv einsetzen möchten – unabhängig von Branche oder Zielhardware.
One AI ist als Extension für die Entwicklungsumgebung One Ware Studio integriert und ermöglicht die Konfiguration individueller KI-Modelle in einem geführten Workflow. Nutzer legen lediglich Zielhardware und Qualitätskriterien fest. Alle weiteren Schritte – von der Modellstruktur über die Quantisierung bis zur Trainingsphase – werden automatisiert durchgeführt.
Maßgeschneiderte KI-Modelle ohne Vorkenntnisse oder spezialisierte Hardware.
„Mit dem Launch eröffnen wir die erste Phase, in der jeder Entwickler branchenunabhängig KI-Modelle eigenständig erstellen, testen und auf der gewünschten Zielhardware evaluieren können," sagt Leon Beier, Mitgebründer und CEO von One Ware. „Unser Ziel ist es, die Praktikabilität in den Vordergrund zu stellen: einfacher Einstieg und ein klarer Pfad von der Idee zur Umsetzung. Ein geführter Workflow mit sinnvollen Voreinstellungen übernimmt alle KI-spezifischen Entscheidungen." One AI soll die Art und Weise, wie KI branchenweit eingesetzt werden kann, verändern sowie den Einstieg für jedes Unternehmen in das Thema KI-Entwicklung erleichtern.
Im Zentrum steht die Technologie der Neural Architecture Prediction (NAP): One AI sagt auf Basis der Anwendung, der Daten und der Zielplattform voraus, wie ein geeignetes Modell aussehen muss – und erstellt dieses innerhalb von Sekunden. Damit entfällt der manuelle Designaufwand, der sonst Wochen bis Monate in Anspruch nimmt und tiefes Spezialwissen erfordert.
Die Plattform verfolgt einen klaren Zweck: den Zugang zu performanter KI auch dort zu ermöglichen, wo bisher entweder generische Modelle mit schwacher Effizienz oder teure Spezialhardware zum Einsatz kamen. One AI erstellt für jede Zielumgebung ein eigenes Modell, das exakt auf die Rechenarchitektur abgestimmt ist – inklusive Unterstützung für ältere oder besonders ressourcenschwache Systeme.
Ein weiteres Merkmal ist die hohe Hardwarekompatibilität. Ob Mikrocontroller, Grafikkarte oder Industrieprozessor: One AI erzeugt KI-Modelle, die auch auf zehn Jahre alter Hardware ohne manuelle Optimierung lauffähig sind. Damit werden neue Anwendungen möglich – gerade in der Elektronik- und Automatisierungsbranche, wo bestehende Infrastruktur oft weiterverwendet werden muss.
Kostenloses Startprogramm
Zum Start stellt One Ware ein kostenloses Einstiegsguthaben von 500 Euro zur Verfügung. Dieses erlaubt in der Regel 20–30 Trainingsdurchläufe. Die erzeugten Modelle lassen sich anschließend mit einer 30-tägigen Testlizenz auf der Zielhardware evaluieren. Die Registrierung ist offen und kostenfrei.
One AI richtet sich explizit an Entwickler und Professionals, die KI als Werkzeug nutzen wollen – ohne den Umweg über Data-Science-Teams. Mit der neuen Plattform will One Ware den Einstieg in produktive KI-Anwendungen vereinfachen und gleichzeitig neue technische Spielräume schaffen – direkt dort, wo sie gebraucht werden: auf der Zielhardware.
Die Gründer des Paderborner Startups One Ware: Leon Beier, Ali Durmaz, Leo Wiegand und Hendrik Mennen (v.l.n.r.)
(Bild: One Ware)
Derzeit ist One AI für die automatisierte Generierung und Optimierung neuronaler Netzwerke im Bereich der Bildverarbeitung ausgelegt. Die zugrunde liegende Architekturvorhersage-Engine wird weitere Datendomänen wie strukturierte tabellarische Daten, zeitabhängige Messreihen (Time Series) sowie multivariate Sensorsignale unterstützen. Die Roadmap sieht zudem einen sogenannten Expert Mode vor, in dem fortgeschrittene Entwickler einzelne Architekturparameter gezielt manuell setzen können, während die Plattform die restliche Modellstruktur automatisch optimiert. Ein weiterer zentraler Bestandteil ist die Bereitstellung einer Programmierschnittstelle (API), über die anderen Anbieter von No-Code-KI-Plattformen One AI direkt integrieren können.
Das Paderborner Startup One Ware bietet nach eigener Angabe die weltweit erste Software, die ohne manuelle Programmierung innerhalb von Sekunden maßgeschneiderte KI-Modelle erzeugt. Statt aufwendiger Rechenzentren genügen kleine Chips direkt in der Produktionsumgebung. Gegründet von Leon Beier, Leo Wiegand, Hendrik Mennen und Ali Durmaz, macht One Ware KI erstmals wirtschaftlich und technisch breit nutzbar – von der Qualitätskontrolle bis zur Maschinensteuerung, auf neuer wie auch bestehender Hardware. Das Startup hatte sich mit dieser Idee in einer Finanzierungsrunde Mitte Juni 2,5 Millionen Euro Seed-Kapital gesichert. One Ware konnte bereits Altera, einen der weltweit führenden FPGA-Hersteller, als Hardware-Partner gewinnen und arbeitet mit zahlreichen Kunden , unter anderem aus der Automobilindustrie, eng zusammen.(sg)
Stand: 08.12.2025
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