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Zeitinformationen in Arbeitsprodukten ermöglichen Überprüfung auf höherem Abstraktionsniveau
Das Erstellen und Nutzen von Zeitinformationen ist ein Ansatz, das komplizierte Problem des End-to-End-Timings zu beherrschen, auch wenn Entwurfsdetails von verwendeten Komponenten aus verschiedenen Gründen nicht verfügbar sind. Die Zeitinformationen in Arbeitsprodukten ermöglichen eine Überprüfung auf einem höheren Abstraktionsniveau, ohne alle Implementierungsdetails zu kennen. Außerdem unterstützt diese Vorgehensweise eine verteilte und parallele Entwicklung, sodass zum Beispiel die Planung von Task- und Bus-Schedules parallel und unabhängig voneinander durchgeführt werden können, sofern die Zeitbudgets eingehalten werden.
Die Lösung soll alle funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen erfüllen
Die TIMMO-Methodik kann als Spezialisierung einer allgemeinen Methodik für die modellbasierte Entwicklung gesehen werden. In solch einer allgemeinen Methodik stellen die Modelle auf den verschiedenen Abstraktionsebenen wichtige Arbeitsprodukte dar. Die Methode, eine optimale Lösung (Modell) zu finden, wird Architectural Exploration oder Design Space Exploration genannt. Die Herausforderung liegt darin, eine Lösung zu finden, die alle Systemeinschränkungen, d. h. funktionale und nichtfunktionale Anforderungen erfüllt. Eine wichtige Klasse von nichtfunktionalen Anforderungen sind die Zeitanforderungen und -zwänge. Die TIMMO-Methodik ermöglicht die Architectural Exploration mittels der Struktur der Arbeitsprodukte und der Möglichkeit Aktivitäten beliebig zu wiederholen, um verschiedene Entwurfsentscheidung zu treffen.
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