Bauteilplatzierung LED-Pairing automatisiert beidseitige LED-Bestückung

Redakteur: Franz Graser

Die Bestückungsingenieure von SIPLACE haben das LED-Pairing-Konzept, das die Kombination der LED-Leuchtklassen mit den dazugehörigen Widerständen automatisiert, konsequent weiter gedacht.

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Unter anderem bei Produkten für das Automotive-Umfeld liegen die Vorteile des automatisierten LED-Bestückprozesses auf der Hand.
Unter anderem bei Produkten für das Automotive-Umfeld liegen die Vorteile des automatisierten LED-Bestückprozesses auf der Hand.
(Bild: ASM Assembly Systems)

Um LEDs effizient zu bestücken, müssen in der Elektronikfertigung viele Parameter berücksichtigt werden. Vor allem die Verwaltung der unterschiedlichen Leuchtklassen und der dazugehörigen Widerstände beansprucht viel Zeit und war früher ein manueller und damit fehleranfälliger Prozess. Das von SIPLACE entwickelte LED-Pairing-Verfahren hat diese Zuordnung der LEDS zu den jeweiligen Widerständen automatisiert. Die konsequente Weiterentwicklung hat nun dazu geführt, dass die automatische LED-Bestückung nun auf beiden Seiten eines Schaltungsträgers erfolgen kann.

Die Lösung des Problems sieht folgendermaßen aus: Für die doppelseitige Bestückung der Leiterplatten werden Strichcodes auf der Leiterplatte aufgebracht. Anhand dieser Barcodes erkennt das weiterentwickelte LED-Pairing-Verfahren auch über zwei Linien-Durchläufe hinweg, welcher Widerstand welcher LED zugeordnet werden muss. Bei der Bestückung der Unterseite der Leiterplatte - während des zweiten Durchlaufs - ordnet das LED-Pairing also auf den Leiterplattenunterseiten automatisch die jeweils passenden Widerstände zu. Das vereinfacht die LED-Bestückung deutlich.

Das SIPLACE Setup Center leistet hier zusätzliche Unterstützung. Denn das Programm prüft schon vor dem Beginn des Bestückprozesses, ob für den geplanten Bestückprozess die korrekten LEDs, Widerstände und Bestückprogramme an der Linie gerüstet und geladen sind.

Zusätzlich verhindert das Setup Center beim Leerlaufen einer LED-Rolle, dass eine andere Leuchtklasse angespleißt wird. Es kann also nicht zur unerwünschten Mischung von unterschiedlich hellen LEDs auf einer Leiterplatte kommen. Dank einer neuen Funktion in LED-Pairing wird der Bediener im Vorfeld gewarnt, wenn die Rolle leerläuft. Nur wenn sichergestellt ist, dass das gerüstete Material ausreicht, um die Leiterplatte mit einer einheitlichen Leuchtklasse zu bestücken, fährt die Leiterplatte in die Linie ein.

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