Leuchtenentwicklung LED-Module vereinfachen das Leuchtendesign
Ein LED-Leuchtenentwickler muss nicht nur ein ästhetisches Leuchtendesign entwerfen, sondern auch ein Verständnis für die Elektronik haben. LED-Light-Engines erleichtern die Entwicklung.
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LED-Module und -Engines erfreuen sich in der Beleuchtungsbranche einer zunehmenden allgemeinen Akzeptanz. In der Tat hat sich die Branche letztlich mit diesem Konzept angefreundet. Zu Anfang gingen viele Vertreter der Beleuchtungsbranche noch davon aus, dass man LEDs in Module packt, weil sie sich dann einfach in LED-Lampen integrieren lassen. Und doch wagte sich die Mehrzahl der Branchenvertreter auf das Gebiet der LED vor, indem sie diskrete LEDs einsetzten – wegen ihrer deutlich geringeren Kosten. Mit zunehmender Stärkung der halbleiterbasierten Beleuchtungstechnik werden aber die subtilen Herausforderungen deutlich, die mit dem Einsatz von diskreten LEDs verknüpft sind.
Die Definition des LED-Moduls
Jetzt sucht die Branche nach effizienteren Lösungen. Schon der Begriff LED-Modul hat in den verschiedenen Segmenten der Beleuchtungsbranche unterschiedliche Bedeutungen und Konnotationen. Auch regional wird dieser Begriff verschieden interpretiert. Digi-Key verwendet die Zhaga-Definition: „Ein LED-Modul ist eine Einheit, die eine oder mehrere LEDs enthält und die als eine Lichtquelle ausgeliefert wird. Sie kann darüber hinaus weitere Komponenten enthalten, wie optische, mechanische, elektrische und elektronische Komponenten, wozu jedoch nicht die Steuerungseinrichtung zählt."
Für die Steuerungseinrichtung ist in der Branche zumeist der Begriff LED-Treiber gebräuchlich. Zhaga definiert weiterhin eine LED-Light-Engine als ein LED-Modul, das einen Treiber enthält. Allerdings werden in der Branche die Begriffe Modul und Engine nach wie vor völlig willkürlich verwendet. Für diesen Artikel ist es nicht notwendig, die beiden Begriffe klar voneinander zu unterscheiden.
In der Vergangenheit mussten sich OEMs in der Beleuchtungstechnik nicht mit Elektronik auf diskreter Ebene befassen. Beleuchtungsanlagen sind im Grunde elektrische Produkte mit Ausnahme der Vorschaltgeräte, die als Modul eingekauft und behandelt wurden. Die Hersteller waren nicht in der Lage, elektronische Komponenten auf Platinen zu montieren, da sie es nicht brauchten. Aus dieser Sicht spielten die Hersteller von Beleuchtungsanlagen die Rolle von Integratoren: Sie kauften die Lichtquelle, das Vorschaltgerät sowie andere elektrische Komponenten ein und montierten sie zur jeweiligen Beleuchtungsanlage. Der wesentliche Beitrag der OEMs zum Design der Beleuchtungsanlage bestand im Industriedesign. Denn bei Beleuchtungsanlagen ging es schon immer sowohl um funktionale als auch um ästhetische Aspekte.
Die Elektronik spielt eine zentrale Rolle

Einigen Herstellern gelingt es, diese Chance zu ergreifen, während es anderen ziemlich schwer fällt. Gleichzeitig schrumpft der Produktentwicklungszyklus, und eine immer kürzere Markteinführungszeit wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Durch den Einsatz von LED-Modulen und Light-Engines können die Hersteller von Beleuchtungsanlagen viele der erwähnten Herausforderungen meistern.
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