EP-Elektronik-Rundschau KW 14/25 KI in der Industrie, Strategien neuer CEOs und Chinas 2D-Materialien

Von Sebastian Gerstl 1 min Lesedauer

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In der aktuellen Folge der EP Elektronik.Rundschau geht es um die KI-Trends der Hannover Messe, Führungswechsel bei Wolfspeed und Intel – und um Chinas Vorstoß in der Halbleiterforschung.

In der aktuellen Ausgabe des Elektronik-Rundschau-Podcasts diskutieren die Elektronikpraxis-Redakreure Susanne Braun, Sebastian Gerstl und Manuel Christa aktuelle Branchentrends, Personalien und Zukunftstechnologien.(Bild:  VCG)
In der aktuellen Ausgabe des Elektronik-Rundschau-Podcasts diskutieren die Elektronikpraxis-Redakreure Susanne Braun, Sebastian Gerstl und Manuel Christa aktuelle Branchentrends, Personalien und Zukunftstechnologien.
(Bild: VCG)

Die Hannover Messe 2025 fiel kompakter aus als gewohnt – inhaltlich stand jedoch alles im Zeichen der Künstlichen Intelligenz. KI-Agenten, Co-Piloten und Industrial AI sollen Planungsprozesse in der Automatisierung beschleunigen und vereinfachen. Siemens, Microsoft und andere setzen dabei auf spezialisierte Modelle mit Edge-Anbindung und „Human in the Loop“-Ansätzen.

Auch an der Spitze großer Halbleiterunternehmen bewegt sich einiges: Wolfspeed holt mit Robert Feurle einen Branchenveteranen mit starker Verbindung zum deutschen Markt. Seine Vergangenheit bei Infineon und AMS Osram macht ihn zu einer spannenden Besetzung – gerade mit Blick auf Wolfspeeds geplante SiC-Produktion in Europa.

Bei Intel hat Lip-Bu Tan das Ruder übernommen. Bei seinem ersten Auftritt als CEO kündige er auf der Intel Visions Conference in Las Vegas, das mittlere Management zu verschlanken und das Foundry-Geschäft zu stärken. Mit weniger Hierarchie und mehr Raum für Entwickler will er Intel wieder in die Erfolgsspur bringen – und betont zugleich, dass strategische US-Partnerschaften Vorrang vor einem Verkauf des Foundry-Zweigs haben.

Zum Abschluss geht der Blick nach China: Dort melden Forscher Durchbrüche bei 2D-Materialien, die künftig Silizium ersetzen könnten. Neue Transistoren auf deren Basis sollen schneller und energieeffizienter sein als heutige 3-nm-Chips. Ob die ambitionierten Ankündigungen auch in die Praxis führen, bleibt offen – das Rennen um die Post-Silizium-Zukunft ist jedenfalls eröffnet.(sg)

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