SMPS-Übertrager und -Induktivitäten FIW-Drähte erlauben kompaktere Bauformen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

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(Bild: pk-components)

Herkömmlicher Kupfer-Lackdraht durfte bislang aus Sicherheitsgründen z.B. in Schaltnetzteil-Übertragern nur mit Abständen eingesetzt werden, da aufgrund der zulässigen Fehlstellen ein Einsatz für eine sichere elektrische Trennung nicht erlaubt ist, denn ohne Abstände kann es zu Überschlägen bei der Hochspannungsprüfung kommen. Ein SMPS-Übertrager mit herkömmlichem Lackdraht würde also kein Prüfzeichen erhalten. Deshalb wurden bislang in solchen Fällen Drähte mit einer 0,2 mm dicke Kunststoffisolierung (TIW: Triple Insulated Wires) verwendet. Der Nachteil dabei: Diese Dreifach-Isolierung kostet Platz und erfordert einen gewissen manuellen Aufwand in der Fertigung.

In den SMPS-Übertragern und -Induktivitäten von Manfred Schmelzer (Vertrieb: pk-components) werden FIW-Lackdrähte (Fully Insulated Wires) eingesetzt, die aufgrund ihrer sehr gleichmäßigen und fehlerfreien Lackschicht gemäß EN 61558-2-16 A1 auch in Schaltnetzteil-Übertragern verwendet werden dürfen. Das Ergebnis ist eine Steigerung der Performance der Schaltnetzteil-Übertrager bei+ gleichzeitig günstigerer Fertigung aufgrund der Verbesserung des Automatisierungsgrades.

Zielapplikationen:

  • Schaltnetzteile (Switch Mode Power Supply),
  • Hochspannungsübertrager,
  • PFC-Drosseln, Drosseln mit hoher Spannungsbelastung.

Features:

  • Drähte aufgebaut in Klasse H (180 °C),
  • exzellente Spannungsfestigkeit (Grade 3 bis 9),
  • weiter Durchmesserbereich (0,04 – 1,6 mm),
  • gute Löteigenschaften,
  • verbesserter Wirkungsgrad durch verminderte Streuinduktivität,
  • bessere Packungsdichte und kleineres Volumen,
  • hohe Spannungsfestigkeit,
  • kostengünstigere Fertigung durch höheren Automatisierungsgrad.

Datenblätter und entsprechende Muster sind kostenlos bei pk components erhältlich.

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