SMD-Druck Fehlerpotenzial beim Pastendruck mit „Advance“-Schablonenlinie verringern

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Das Team von Photocad aus Berlin bietet mit der Schablonenlinie „Advance“ eine Lösung für den SMD-Druck an, die zur Reduktion von Fehlern beim Pastendruck in der Elektronikfertigung beitragen soll.

Photocads Laserautomaten für smarte SMD-Schablonen-Fertigung.(Bild:  Photocad)
Photocads Laserautomaten für smarte SMD-Schablonen-Fertigung.
(Bild: Photocad)

Der Pastendruck ist ein komplexes Zusammenspiel aus Mechanik, Chemie, Material und Prozesssteuerung. In diesem Prozess wird Lotpaste durch eine exakt gefertigte Schablone auf die Lötpads der Leiterplatte aufgetragen. Schon kleinste Abweichungen, etwa in der Ausrichtung, im Abstand oder bei der Schablonenqualität, können dazu führen, dass zu viel, zu wenig oder ungleichmäßig verteilt Lotpaste aufgetragen wird. Der Druckprozess selbst ist sensibel: Parameter wie Rakelgeschwindigkeit, Druckkraft oder Abhebehöhe müssen genau aufeinander abgestimmt sein, um ein sauberes Druckbild zu erzeugen. Deshalb gilt der Pastendruck nach wie vor als einer der kritischsten und fehleranfälligen Schritte in der SMT-Fertigung. Laut Branchenschätzungen war der Pastendruck vor einigen Jahren noch für rund 70 Prozent, heute für etwa 40 Prozent der Fertigungsfehler verantwortlich.

Das ist immer noch eine Menge, und die hängt unter anderem mit der zunehmenden Miniaturisierung in der Elektronikfertigung zusammen: Mit immer kleineren Bauteilen und engeren Pad-Abständen steigen die Anforderungen an die Druckqualität und damit auch wieder das Fehlerpotenzial. Dem Pastendruck kommt eine zentrale Rolle für die spätere Zuverlässigkeit von Lötverbindungen zu.

Mögliche Fehler im Vorfeld vermeiden

Um das Fehlerpotenzial zu verringern, bietet Photocad aus Berlin lasergeschnittene SMD-Schablonen der Produktlinie „Advance“, die sich für Prototypen genauso einsetzen lassen wie für Kleinserien und Vorserienproduktionen in der Industrie. Zu den Hauptanwendungsbereichen zählen unter anderem Elektronik, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt sowie Automotive.

Die Schablonen werden aus Edelstahl (Werkstoff 1.4301) gefertigt und durchlaufen je nach Anforderung zusätzliche Nachbehandlungen wie Bürsten oder Elektropolieren. Ziel ist eine verbesserte Lotpastenverarbeitung durch glattere Oberflächen und optimiertes Auslöseverhalten. Ergänzt wird der Fertigungsprozess durch eine optische Prüfung (Stencil-Check), mit der laut Hersteller eine vollständige Übereinstimmung mit den Auftragsdaten sichergestellt wird. Das Unternehmen stellt die Schablonen an seinem Standort in Berlin her und liefert sie nach eigenen Angaben noch am Tag der Fertigstellung aus, und zwar inklusive digitalem Sendungsverfolgungssystem.

Mit dem Advance-Angebot richtet sich Photocad sowohl an Start-ups und mittelständische EMS-Dienstleister als auch an Großunternehmen mit anspruchsvollen Anforderungen an die Bestückungsqualität. (sb)

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