Safe ID Solutions Ex-Siemens-Manager Rudi Lamprecht wird Aufsichtsrat-Vorsitzender

Redakteur: Martina Hafner

Rudi Lamprecht, in der Branche vielen bekannt aus seinen Siemens-Zeiten, übernimmt den Aufsichtsratvorsitz des Unterhachinger Unternehmens für Identitätsmanagement und Ausweissysteme.

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Die Gesellschafter der Safe ID Solutions Unterhaching haben Rudi Lamprecht zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats ernannt. Er folgt auf Alexander Brühl, der aus dem Gremium ausscheidet. Weitere Mitglieder des Aufsichtsrats sind wie bisher der frühere Bundesinnenminister Otto Schily sowie Graf Ferdinand von Spiegel.

Der Diplom-Informatiker Lamprecht, geboren 1948 in Schramberg, kam 1996 über Siemens Nixdorf Informationssysteme zu Siemens. Er war unter anderem ab 2004 Mitglied des Zentralvorstandes und führte zuvor die Mobilfunksparte.

Sein Name viel auch im Rahmen der Siemens-Schmiergeldaffäre. Die Münchner Staatsanwaltschaft hatte damals gegen elf frühere Siemens-Manager wegen des Vorwurfs der Verletzung ihrer Aufsichtspflicht ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Lamprecht und weitere Manager einigten sich damals mit Siemens außergerichtlich.

Zum Ausscheiden von Lamprechts Vorgänger Brühl bei Safe ID sagte Karsten Neugebauer, CEO von Safe ID: „Alexander Brühl hat Safe ID in der entscheidenden Phase vom Startup hin zur weltweiten Etablierung als namhafter Anbieter von Identity-Management-Lösungen begleitet. Für den Vorstand war er dabei immer Wächter, Berater und Förderer zugleich.“

Safe ID bietet Technologien und Lösungen für das Management des gesamten Identitätsprozesses, von Datenerfassung über die Produktion der ID-Dokumente bis hin zur Überprüfung und Sicherung von Identitäten.

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