PCB-Design

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Die wichtigsten Rahmenbedingungen für Flugzeugelektronik

Vergleicht man die technischen Rahmenbedingungen für Elektronik von einst mit denen im aktuellen Flugzeugbau , dann kann man das als Generationssprung bezeichnen. Früher war eine überschaubare Elektronik allein in der klimatisierten Elektronik-Bay eines Flugzeugs platziert. Trotzdem stand die Verlustleistung im Mittelpunkt des Interesses, ebenso der Platzbedarf und das Gewicht einer Baugruppe. In der Elektronik-Bay gibt es genormte Einschubgrößen mit verschiedenen Breiten bei gleicher Höhe und Länge, ähnlich der bekannten 19“-Gehäusetechnik mit verschiedenen Höheneinheiten. Die Verlustleistung ist deshalb kritisch, weil einer Einschubgröße nur ein bestimmter Luftstrom zur Verfügung steht und die entstehende Wärme damit abtransportiert werden muss. Diese Tatsache muss auch bei der Auslegung und dem Aufbau der Layouts berücksichtigt und die Auswirkungen simuliert werden.

Aufbau der Layouts und der Baugruppen sind entscheidend

Verlustleistung, Platzbedarf und Gewicht haben auch im modernen Flugzeugbau Priorität, wenngleich die Elektronik heute im gesamten Flugzeug platziert ist. So werden heute Steuergeräte nahe der Außenhaut in speziellen Isolierungen verbaut, bei denen Umgebungstemperaturen von konstant -52 °C herrschen. Die Eigenerwärmung der Elektronik reduziert die Extrembedingungen dann schon mal um 10 bis 20 °C. Wird dann aber ein redundantes System eingeschaltet, muss dieses auch bei -52 °C sicher funktionieren. Im Gegensatz dazu sind triebwerksnahe Einbauten mit extrem hohen Temperaturen zu bewältigen. Diese Anforderungen müssen durch geeignete Maßnahmen in der Aufbautechnologie der Layouts und der Baugruppen berücksichtigt und optimiert werden.

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