Erforschung des Mars

Die Ahnen von „Curiosity“

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Die Dauerläufer: „Spirit“ und „Opportunity“ (2004)

Die baugleichen Marsfahrzeuge „Spirit“ und „Opportunity“ lieferten weit über die vorgesehene Zeit hinaus Daten und Bilder an die Erde.
Die baugleichen Marsfahrzeuge „Spirit“ und „Opportunity“ lieferten weit über die vorgesehene Zeit hinaus Daten und Bilder an die Erde.
(Bild: NASA)
Die erfolgreiche Marsmission von „Pathfinder“ hatte Appetit auf mehr gemacht und vor allem auch das Interesse der Öffentlichkeit am Roten Planeten neu belebt. Die Ziele für die beiden Marsrover „Spirit“ und „Opportunity“, die 2004 im Abstand weniger Wochen auf dem Mars landeten, waren entsprechend ehrgeiziger: Die Sonden sollten vor allem nach Spuren von Wasser auf dem Mars suchen und die geologische Geschichte des Roten Planeten enthüllen helfen.

Dazu waren die Rover mit Panoramakameras und einer Kamera für Makroaufnahmen des Marsbodens ausgerüstet worden. Darüber hinaus besaßen die Sonden ein Gerät, das Marsgestein abschleifen und die Proben in einem Mössbauer-Spektrometer analysieren konnte. Die Solar-Panels waren in der Lage, 140 Watt elektrischer Leistung zu erzeugen. Außerdem verfügten die Sonden über Lithium-Ionen-Akkus.

Erhabene Einsamkeit: Das Panorama des Marskraters Erebus, aufgenommen vom Marsrover „Opportunity“.
Erhabene Einsamkeit: Das Panorama des Marskraters Erebus, aufgenommen vom Marsrover „Opportunity“.
(Bild: NASA)

Eigentlich waren die beiden Marsrover für eine Einsatzdauer von ungefähr 90 Marstagen ausgelegt. Tatsächlich sendete „Spirit“ bis 2010 Informationen von der Marsoberfläche und legte während seiner Mission mehere Kilometer auf dem Marsboden zurück – ein Vielfaches dessen, wozu sein kleiner Bruder Sojourner im Jahr 1997 in der Lage gewesen war. Die baugleiche Sonde „Opportunity“ ist dagegen heute immer noch aktiv, nachdem das Gerät eindrucksvolle Bilder der Marskrater „Endurance“, „Erebus“ und „Victoria“ zur Erde geschickt hatte.

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