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Neuer Aufbruch: Mars Pathfinder (1997)

Dieser Ansatz war umstritten. Viele NASA-Veteranen der Apollo-Zeit beklagten, dass es dem Behördenchef, der 25 Jahre beim Technologiekonzern TRW verbracht hatte, an einer umfassenden Vision für Weltraumprojekte fehle.
Immerhin aber kehrte die Weltraumbehörde unter Goldin zum Mars zurück. Mars Pathfinder sollte die Vorhut einer Reihe unbemannter Expeditionen zum Roten Planeten darstellen. Die Sonde war vergleichsweise einfach ausgestattet. Sie besaß eine stereoskopische Kamera und und eine Art Wetterstation, die die Windgeschwindigkeiten auf der Marsoberfläche messen konnte.

Pathfinder war auch insofern eine kreative Lösung, da erstmals Airbags dazu benutzt wurden, die Sonde weich auf der Marsoberfläche landen zu lassen. Das Verfahren wurde später bei den Marsrovern „Spirit“ und „Opportunity“ wiederholt.
Da es in den USA offenbar nie ganz ohne nationales Pathos geht, wurde als Landetag für Pathfinder der amerikanische Nationalfeiertag, der 4. Juli 1997 gewählt. Zum Andenken an den im Vorjahr verstorbenen Wissenschaftler Carl Sagan, der sich für die Marsmission und den Rover eingesetzt hatte, erhielt der Pathfinder-Landeplatz den Namen „Carl Sagan Memorial Station“.
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