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Die RTE-Ebene als Basis für die Softwarekonfiguration

Die RTE-Ebene bietet, unter Einbeziehung der Hardware, eine bedeutend detailliertere Abstraktionsebene. Es werden nun bedeutend mehr Parameter gefordert, um diese Ebene zu beschreiben, da sie letztendlich die Basis für die Softwarekonfiguration darstellt.
Sie ergibt sich durch das Mapping der Software-Komponenten auf die Steuergeräte. Damit wird der Grad der Inter- und Intra-Kommunikation bestimmt. Der Grad der Intra-ECU-Kommunikation liefert Hinweise auf die CPU-Last und Ressourcen-Auslastung. Die Kommunikation findet nun auch unterhalb der RTE mit der Basissoftware statt. Interaktionen mit Speicher-, Diagnose- oder Kommunikations-Diensten kommen nun mit ins Spiel.
Genau diese beiden Abstraktionsebenen bilden die nötige Grundlage für ein AUTOSAR Simulationswerkzeug.
AUTOSAR-Simulation mit dem Virtual Systems Integrator

Basierend auf der RTE-Ebene, stellt VSI eine Simulationsplattform dar, die 100%ig AUTOSAR-kompliant ist. Dabei wird die RTE-Ebene einschließlich der OS-Ebene (Task-Ebene) abgebildet.
Die Berücksichtigung der Task-Ebene erlaubt somit auch die Untersuchung und Optimierung von unterschiedlichen Scheduling-Strategien. Die Softwarekomponenten-Modelle können als C-/C++-Code oder vorkompilierte Libraries in die Simulation integriert werden. Damit wird sowohl ein Whitebox- als auch ein Blackbox-Testing unterstützt. Dem Anwender stehen sowohl die „traditionelle“ Sourcecode-Ansicht als auch die grafische Ebene gemäß der AUTOSAR-grafischen Notation in Form von Softwarekomponenten- oder Runnable-Diagrammen zur Verfügung. Beide Ansichten sind miteinander synchronisiert und unterstützen sämtliche Debug-Funktionalitäten (Set BreakPoint, Step, u.a.), die ein Entwickler von einer Entwicklungsumgebung erwartet. Breakpoints können daher auch in den AUTOSAR-Diagrammen gesetzt, aktiviert oder deaktiviert werden, wie z.B. auf einem SWC-Port oder einem Access Point eines Runnables. Interne Größen wie Datenelemente oder Interrunnable Variablen werden im Variables-Window angezeigt. Register und Variablen können zur Laufzeit verändert werden und erlauben somit eine dynamische Anpassung von Simulationsszenarien.
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