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Simulation des Gesamtverhaltens der logischen Architektur
In dieser Phase werden sämtliche Softwarekomponenten zur Toplevel-Komposition, der Softwarearchitekur, zusammengefügt, und das Gesamtverhalten der logischen Architektur wird simuliert. Dadurch kann das Zusammenspiel zwischen den Softwarekomponenten, von unterschiedlichen Zulieferen kommend, „virtuell“ integriert und verifiziert werden.
Im Gegensatz zur (dynamischen) Simulation ist die Konsistenzprüfung eine statische Analyse, die in sämtlichen Phasen des Designflows Einsatz findet.
Überprüfung von Konsistenz und Design-Regeln

Konsistenzprüfungen werden bedeutend früher im Entwicklungsprozess durchgeführt, da hier in der Regel eine geringere Granularität der Parameter verlangt wird. Hier wird zum einen die allgemeine Konsistenz eines Designs bezüglich seiner Parameter geprüft, zum anderen die Designregeln (DRCs – Design Rule Checks). Eine Konsistenzprüfung könnte zum Beispiel lauten: Portverbindung X nicht gültig aufgrund der inkompatiblen Datenelemente der verbundenen Sender/Receiver-Interfaces.
Eine weitere Anwendung von Konsistenzprüfungen ist die Prüfung von Namenskonventionen, der Parametergültigkeit oder –vollständigkeit.
DRCs sind in der Regel designspezifisch und daher vom Anwender zu definieren. Ein Beispiel hierfür wäre: Die Funktion X muss zweifach auf Steuergerät Y vorhanden sein, um Redundanz zu gewährleisten. Ein geeignetes Werkzeug muss daher über eine offene Schnittstelle verfügen, die es erlaubt, anhand einer Regelbeschreibungssprache (z.B. OCL = Object-Constraints-Language) anwenderspezifische Regeln formulieren zu können. Hierzu ist ein Zugriff auf sämtliche im AUTOSAR-Metamodell definierten Objekte, deren Parameter und Relationen, Grundvoraussetzung.
Ein Doppelklick im Tool zeigt die Ursache des Fehlers
In Bild 2 zeigt der „Problems View“ in dem AUTOSAR Authoring Tool VSA (Vehicle Systems Architect) das Ergebnis verschiedener Konsistenzprüfungen. Ein Doppelklick auf eine Fehlermeldung lässt den Cursor direkt an die Ursache des Problems im AUTOSAR-Editor springen, um somit die Ursache des Problems einfach lokalisieren zu können.
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