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Ein konsistentes Design bildet die Grundvoraussetzung für eine Simulation — denn die Qualität der Inputparameter entscheidet letztendlich über die Durchführbarkeit und Güte der Simulation.
Die Anzahl der zu spezifizierenden Parameter hängt maßgeblich von der zu simulierenden Abstraktionsebene ab.
AUTOSAR definiert zwei Abstraktionsebenen, die VFB- (Virtual Function Bus) und die RTE-Ebene (Run-Time-Environment).
Der Virtual Function Bus für die Kommunikation zwischen den Application-SWCs

Der von AUTOSAR definierte Virtual Function Bus ist für das Management der Kommunikation zwischen den Application-SWCs verantwortlich. Der Datenaustausch zwischen den SWCs erfolgt über Datenelemente, basierend auf der Sender/Receiver- oder Client/Server-Kommunikation. Dabei ist zu beachten, dass auf dieser Abstraktionsebene keine Kommunikation unterhalb der RTE (Run-Time-Environment) mit der Basis Software (BSW) stattfindet. Dies ist bewusst so definiert, um eine klare Trennung von Hard- und Software zu haben. Dadurch beschränkt man sich auf eine rein funktionale Darstellung. Das Timing wird durch die Zeitkonstanten der RTE-Events, die die Runnables triggern, bestimmt. Diese Abstraktionsebene kann man sich zu Nutze machen, um das funktionale Verhalten der Softwarearchitektur schon früh in der Entwicklung verifizieren zu können.
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