Meilensteine der Elektronik

Aus Ideen Lösungen machen

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Fachleute für alle Aufgaben der After-Sales-Betreuung

Mit der Auslieferung der Produkte ist der Service von Zollner noch nicht zu Ende. Auch nach der Serienphase sind die Betreuungsmöglichkeiten umfassend. Qualität erwartet man längst nicht nur beim Produkt selbst, sondern auch bei der Dienstleistung. Zollner übernimmt deshalb auf Wunsch die komplexen Aufgaben der After-Sales-Betreuung. Und dies sogar für Produkte, die nicht aus dem eigenen Hause stammen.

Spezialisten entwickeln gern ein Servicekonzept nach individuellen Anforderungen. Diese vertrauensvolle Zusammenarbeit ermöglicht es, bereits in der Produktentstehungsphase den dazugehörigen Reparaturprozess für den Kunden zu entwickeln und so zum Beispiel die komplette Materialbeschaffung, Lagerung der Defektteile, Demontage, Reparatur und Montage sowie den abschließenden Funktionstest der komplexen Geräte zu übernehmen.

„Eines unserer Erfolgsgeheimnisse ist, dass wir kein eigenes Produkt haben. Dadurch treten wir nicht in Konkurrenz zu unseren Kunden“, erklärt Weber. Die Ausnahme unter den Eigenprodukten macht das mechatronische System „Tradinno“, das als feuerspeiender Hauptdarsteller im „Further Drachenstich“ regional bekannt und als Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde als „größter vierbeiniger Schreitroboter“ weltweit berühmt wurde.

Ausschließlich Kundenprodukte und ausgewogener Branchenmix

Von dieser Ausnahme abgesehen findet man kein Produkt mit dem Namen Zollner. Dabei kommt jeder von uns fast täglich mit Dingen in Berührung, die Zollner-Technologie in sich tragen, seien es Kartenleser und Tastaturen, Check-in-Terminals, Sensorik, Infotainment oder Produkte aus der Medizintechnik. Die Bandbreite ist immens und hat der Zollner Elektronik AG geholfen, Zeiten zu überstehen, die branchenabhängigere Unternehmen nachhaltig erschüttert haben.

„Wir haben immer auf eine homogene Branchenverteilung geachtet, weil wir nicht abhängig sein wollten vom Erfolg einzelner Industriesektoren. Heute bieten wir Lösungen für Kunden aus Industrieelektronik, Bahntechnik, Automotive, Medizintechnik, Luftfahrt und Verteidigung, Messtechnik, Büroelektronik und Datentechnik, Konsumgüter und Telekommunikation“, erklärt der Vorstandsvorsitzende.

Gesamtheitliche Traceability ist die Basis für Industrie 4.0

Eines von Webers Lieblingszitaten ist, dass man die Zukunft nicht voraussagen, sondern gut auf sie vorbereitet sein muss. Aus diesem Grund sei es ihm ein persönliches Anliegen gewesen, „Industrie 4.0“ so früh wie möglich bei Zollner einzuführen und die Umsetzung unablässig voranzutreiben. „Grundlage und Voraussetzung für Industrie 4.0 ist die gesamtheitliche Traceability. Und die hatten wir bereits 2004“, betont der Vorstandsvorsitzende.

Schon früh hatten die Prozessexperten den Wert der lückenlosen Rückverfolgbarkeit erkannt. „Nur was ich messen kann, kann ich auch verbessern. Dafür brauche ich ein lückenloses Monitoring der vollständigen Wertschöpfungskette. So erhält der Kunde, wofür er uns bezahlt: Perfektion“, versichert Weber.

Industrie 4.0 bietet nicht nur Transparenz in den Prozessen sowie eine Optimierung der Wertschöpfungs- und der unterstützenden Prozesse, sondern auch eine Steigerung der Produktivität und Flexibilität und eine bedeutende Verkürzung der Durchlaufzeiten. Kurz gesagt, wer sich heute noch nicht intensiv mit dem Thema beschäftige, der sei morgen vermutlich nicht mehr „im Rennen“.

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