Transientenrekorder AD3000 mit offenem Konzept für die Messtechnik

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Durch sein offenes Konzept vereint der AD3000 auf cPCI-Basis Oszilloskop, Transientenrekorder, Datenrekorder oder Logikanalysator. Jeder Erfassungskanal verfügt über eine eigene Zeitbasis, Trigger und einen Speicher von 2 GByte.

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Der Transientenrekorder AD3000 von Dietmar Müth Messsysteme (Vertrieb: bitGate) ist ein cPCI-basierendes modulares Datenerfassungssystem. Durch ein offenes Konzept verschmelzen die Grenzen klassischer Messgeräte wie Oszilloskop, Transientenrekorder, Datenrekorder oder Logikanalysator.

Für jeden installierten Erfassungskanal steht eine eigene Zeitbasis, ein eigener Trigger und 2 GByte Speicher zur Verfügung. Bestückt mit beispielsweise drei 14-Bit-Analogeingängen und einem 16-Kanal-Digitalmodul könnte das System auf Kanal 1 als ein Präzisionsoszilloskop mit 100 MHz arbeiten, während Kanal 2 als Transientenrekorder mit 100 MHz auf ein zu triggerndes Ereignis wartet.

Zeitgleich arbeitet Kanal 3 als papierloser Schreiber im kHz-Bereich und das Digitalmodul mit 100 MHz erfüllt die Aufgaben eines 16-Kanal-Logikanalysators.

Messverstärker lassen sich leicht integrieren

Schnelle Hardware ermöglicht hierbei eine Visualisierung und Auswertung bereits aufgezeichneter Daten während die Messungen noch laufen. Alle zur Zeit verfügbaren Messverstärker lassen sich entweder direkt im AD3000 integrieren oder über Lichtwellenleiter vom eigentlichen Messsytem getrennt werden.

Potentialfreie Messungen auch in stark gestörten Umfeldern sind somit störungsfrei möglich. Eine speziell für das Messsystem entwickelte Software ermöglicht schnelles Navigieren auch in Gigabyte großen Datensätzen sowie umfangreiche online Darstellungs- und Analysemöglichkeiten selbst der Zugriff von einer fremden Software ist mit einer DLL möglich.

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