Nicht alltägliche Displays

8 skurrile Displaylösungen

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3. Die Autoscheibe als Display

Head-up mit Laser: Neues Konzept ist heller und farbenfroher(Foto:  Microvision)
Head-up mit Laser: Neues Konzept ist heller und farbenfroher
(Foto: Microvision)

Verkehrsinformationen und die aktuellen Fahrzeuginformationen direkt auf die Frontscheibe projiziert. Ein Miniprojektor sorgt für mehr Kontrast dank eines grünen Lasers, der reine und satte Farben liefern soll. Pioneer hat ein RGB-Lasersystem entwickelt, das die bisher übliche LED-Technik ersetzen soll. Damit verspricht das Unternehmen, Head-up-Displays effizienter und massentauglicher zu gestalten. Bisher setzten HUDs auf LC-Displays, bei denen LED-Lampen Lichtstrahlen aussenden. Das ist teuer und die Ergebnisse waren bei Tageslicht nicht zufriedenstellend.

Der Ansatz von Pioneer beruht auf einer Microvisoin-Lasertechnik. Als Hauptbestandteile zählen Halbleiter-Laser in Rot, Grün und Blau sowie ein einziger mikroskopischer Silikonspiegel, der sich auf zwei Achsen neigen kann. Der Laser wirft Licht in verschiedener Intensität auf den Spiegel, der die drei Farben zur gewünschten Pixelfarbe mischt. Jeweils nur ein Pixel wird somit einzeln in einem horizontalen und vertikalen Scan auf die Scheibe gemalt, wobei die hohe Geschwindigkeit ein statisches sichtbares Bild hinterlässt.

Pioneer verspricht ein Head-up, das reine, satte Farben liefert, Strom spart und zudem kleiner ausfällt als bisherige Modelle, da nur ein einziger Spiegel erforderlich ist. In einigen Konzeptautos läuft die Technik schon, für die Serienproduktion ist der Preis für Grünlaser noch zu hoch.

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