Von der E- zur D-Gitarre

7 Beispiele wie Elektronik das Gitarre spielen revolutioniert

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Gibson Firebird X: Die Robo-Gitarre

Gibson ist - neben Fender - einer der beiden Namen, die schon quasi synonym mit "E-Gitarre" sind. Die Gibson Les Paul aus dem Jahr 1958 gilt als die teuerste E-Gitarre der Welt und ist nur noch für den Gegenwert eines Einfamilienhauses zu bekommen.

Ein anderes legendären Gibson-Design ist die Firebird. Und dieses, erstmals 1963 auf den Markt gebrachte Instrument hat sich Gibson als Grundlage genommen für die Gitarre des 21. Jahrhunderts. So verfügt die Firebird X neben ihren drei Mini-Humbucker-Tonabnehmern noch über einen speziellen Hex-Pickup mit Einzelausgängen für jede Saite. Das Stimmen und Umstimmen der Gitarre übernehmen auf Knopfdruch automatisierte elektrische Stimmwirbel, sogenannte Robo Tuner.

Herzstück der Gitarre ist aber ein austauschbares Elektronikmodul auf Basis eines Freescale Multiprozessor-Chips. Dadurch sind zum Beispiel Effektgeräte wie Verzerrer, Hall, Equalizer und Kompressor bereits in die Gitarre integriert. 55 verschiedene Einstellungen lassen sich abspeichern und abrufen. Über einen App Store sollen sich weitere Sound-Effekte laden lassen. Und via Bluetooth kann die Gitarre drahtlos mit zwei Bodenpedalen kommunizieren zur Lautstärkeregelung und Umschaltung von Effekten.

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