Von der E- zur D-Gitarre

7 Beispiele wie Elektronik das Gitarre spielen revolutioniert

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Roland GR55: Der Gitarren-Synthi

Für Gitarristen, denen die inhärenten Klangmöglichkeiten ihres Saiteninstruments nicht genügen, treibt der japanische Hersteller Roland schon seit Jahrzehnten das Thema Gitarrensynthesizer voran. Dabei werden Tonhöhe und Hüllkurve eines auf der Gitarre gespielten Tons erfasst und in Steuersignale für einen Synthesizer umgewandelt.

Das funktionierte Ende der 1970er Jahre mit ersten Geräten wie dem Roland GR300 eher schlecht als recht: Die Verzögerungszeit zwischen Gitarren- und Synthi-Ton war zu lang, die Klangerzeugung nur monophon und recht eingeschränkt.

Das hat sich durch die Fortschritte in der digitalen Elektronik massiv verändert und mündet aktuell im Gitarrensynthesizer GR55. Der kann gesteuert über einen speziellen Pickup von der Gitarre 910 verschiedene, editierbare Synthesizersounds wiedergeben wie Piano, Streicher, Bläser, Flächen, Vintage-Synths, wobei immer zwei Synthesizersounds ausgewählt und kombiniert werden können. Dazu kommen noch Funktionen wie die digitale Modellierung verschiedener Verstärkertypen oder Tonabnehmer-Konfigurationen.

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