Von der E- zur D-Gitarre

7 Beispiele wie Elektronik das Gitarre spielen revolutioniert

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Lightwave: Der Pickup, der Musik sehen kann

Der Tonabnehmer einer Gitarre ist seit seiner Erfindung in den 1930er Jahren ein ziemlich simples Konstrukt: Ein Magnet, eine Spule. Bewegt sich eine Seite im Magnetfeld des Pickups, wird in der Spule eine Wechselspannung induziert, die Gitarre liefert einen Ton. Das ganze System hat nur einen Schwachpunkt: Die Spule wirkt wie eine Antenne für elektrische Felder, wie sie von Leuchtstoffröhren, Verstärker-Trafos, Handys und vielen anderen Geräten erzeugt werden.

Das muss im 21. Jahrhundert doch irgendwie besser gehen, dachte sich der Gitarrenbauer Christopher Willcox und entwickelte den Lightwave Pickup. Wie der Name schon suggeriert, arbeitet das System mit Licht, um die Seitenschwingung zu erfassen. Genauer gesagt mit einer Infrarot-LED und einem optischen Sensor für den Schatten, den die schwingende Saite im Lichtstrahl erzeugt.

Im Mai 2001 kam der erste Lightwave Pickup auf den Markt, seitdem wurde das System kontinuierlich weiterentwickelt und ist ausgereift. Auf breiter Front durchsetzen konnte sich der Tonabnehmer, der die Musik sehen kann, trotz klarer Vorzüge aber bislang noch nicht.

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