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5 Beispiele, wie Elektronik die Medizin der Zukunft formt

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Beispiel 4: Organ-Ersatzteile aus dem 3D-Drucker

Per Rapid Prototyping erzeugte Kapillare aus künstlichem, elastischem Polymer mit einem Durchmesser von 20 Mikrometern.(Fraunhofer ILT)
Per Rapid Prototyping erzeugte Kapillare aus künstlichem, elastischem Polymer mit einem Durchmesser von 20 Mikrometern.
(Fraunhofer ILT)

Ersatzteile für den Körper wie etwa künstliche Hüftgelenke sind altbekannt. Auf eine neue Ebene gehoben wird das Prinzip aber in Zukunft durch den Einsatz von 3D-Druckern für die individuelle Herstellung von Organ-Bestandteilen.

Die Niere aus dem Rapid-Prototyping-System ist noch weit entfernt, aber es gibt Erfolge auf dem Weg dorthin. Fraunhofer-Forscher haben etwa ein Verfahren zur Erzeugung biomimetischer Stützstrukturen entwickelt, die eine Zellbesiedelung und ein Einwachsen optimal erfolgen lassen.

Dazu haben die Aachener Forscher das Verfahren des Rapid Prototyping auf körpereigene Materialien übertragen. Als Basis dienen den Forschern gelöste Proteine und Polymere, die gezielt mit Laserlicht mit Pulsdauern im Pikosekundenbereich bestrahlt werden und durch photolytische Wirkungen vernetzt werden.

Die Anlage steuert die Position des Laserstrahls gemäß vorgegebener CAD-Daten durch ein Mikroskopobjektiv hindurch auf wenige hundert Nanometer genau so, dass nach und nach mikrometerfeine, stabile Volumenelemente von vernetztem Material entstehen – zum Beispiel um künstliche Kapillaren (Foto) entstehen zu lassen.

Beispiel 5: Smartphone ersetzt das Mikroskop...und vieles mehr

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