Seit 1995 begleitet PLC2 Entwickler durch die Evolution der programmierbaren Logik – mit Schulungen, Consulting, Produktentwicklung und Europas führender FPGA-Konferenz.
Vom Schulungsanbieter zum Design Center: Seit drei Jahrzehnten steht der Name PLC2 für kompetentes Sachverständnis bei rekonfigurierbaren Systemen.
(Bild: PLC2)
Im Jahr 1995 fristeten FPGAs noch ein wenig beachtetes Nischendasein, obwohl die Bausteine zu diesem Zeitpunkt bereits seit zehn Jahren im Markt existierten: Zu teuer, zu kompliziert und zu aufwändig erschien den meisten Entwicklern der Einsatz frei rekonfigurierbarer Logikchips. Was fehlte, waren praxisnahe Erfahrung und ein Verständnis für die Chancen, die in programmierbarer Logik stecken.
Genau hier erkannte Eugen Krassin eine Chance für die Zukunft. Denn mit fortschreitender Evolution der FPGAs eröffneten sich für die Bausteine auch vielfältigere Einsatzfelder – wenn man es denn verstand, sie richtig einzusetzen. Der Freiburger Elektrotechnik-Ingenieur, der zuvor bereits als freier Consultant für ASIC- und FPGA-Design gearbeitet hatte, etablierte daraufhin ein dediziertes FPGA-Schulungszentrum: Gemeinsam mit seiner Frau Andrea gründete er das „Programmable Logic Competence Center“, kurz PLC2 – mit dem Ziel, Know-how über programmierbare Logikbausteine dorthin zu bringen, wo es gebraucht wurde: in die Entwicklungspraxis.
Den Anfang machten vier Basis-Schulungen, die im heimischen Kellerbüro in Freiburg oder auf Anfrage in den einzelnen Unternehmen angeboten wurden. Aus diesen bescheidenen Anfängen entwickelt sich in drei Jahrzehnten das mittlerweile umfassendste FPGA-Schulungsangebot Europas. Bereits zu Beginn entstanden Trainingsformate wie Ein-Tages-Einstiegsseminare in Kooperation mit Distributoren – ein Format, das bis heute existiert. Da es anfänglich kaum andere autorisierte Trainingspartner (ATPs) von Xilinx in Europa gab, übernahm PLC2 Schulungen für das Portfolio des größten Anbieters programmierbarer Logik auf dem gesamten Kontinent – aber, mit größer werdendem Ruf, auch in Kanada und den USA. Parallel betreute man das „Xilinx University Program“ für europäische Hochschulen. Dabei stand Praktikabilität immer im Zentrum des Angebots: anwendungsnahe Trainings mit direkt umsetzbarem Wissen.
Inzwischen bietet PLC2 knapp 100 unterschiedliche Schulungen an, darunter praxisnahe PowerWorkshops und EasyStart-Formate. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf klassischen FPGA-Techniken, sondern auch auf modernen Anwendungsfeldern wie KI, Embedded Vision, High-Speed-Interfaces oder 5G. Die Schulungsunterlagen kombinieren offizielle Inhalte von Xilinx (mittlerweile AMD) mit europaweit bewährten Eigenentwicklungen – insbesondere bei Übungen, die in Form und Tiefe auf die Anforderungen europäischer Entwickler zugeschnitten sind.
Dabei ist es nicht bei der reinen Wissensvermittlung geblieben. PLC2 hat sich auch als strategischer Partner vieler Großunternehmen etabliert und erhielt in der Folge von Xilinx/AMD mehrfach Auszeichnungen als bester ATP weltweit – zuletzt 2023. Die Trainer des Hauses gehören regelmäßig zu den Top 3 im AMD Instructor Award.
FPGA-Wissen trifft Entwicklungspraxis
Mit dem steigenden Bedarf an Embedded-Kompetenz und der Nachfrage nach maßgeschneiderten Lösungen erweiterte PLC2 sein Angebot ab 2017 um eine zweite Geschäftseinheit: Die plc2 Design GmbH bietet hochspezialisierte Entwicklungs- und Beratungsdienstleistungen rund um adaptive Computing-Lösungen an. Hierbei wird nicht nur Know-how vermittelt, sondern auch konkret in Kundenprojekten umgesetzt. Konsequenterweise wurde PLC2 2021 als erster AMD Adaptive Computing Premier Partner für Design Services in Deutschland ausgezeichnet. 2024 folgte die Zertifizierung als erster Coaching Service Provider (CSP) in der EMEA-Region. Die Beratungs- und Entwicklungsleistungen reichen von der Architekturberatung über die Realisierung komplexer FPGA-Systeme bis zur Integration von AI-basierten Funktionen auf Embedded-Hardware.
Innerhalb der Design-Einheit entstand eine dritte Business-Unit: die interne Produktentwicklung. Hier werden seit einigen Jahren eigene Lösungen für High-Performance-Video-, Logging- und Datenverarbeitungssysteme konzipiert und gefertigt. Beispiele sind der ADL-1000 Data Logger oder die PGC-1000 Grabber Card – allesamt FPGA-basierte Lösungen, entwickelt für industrielle Echtzeitanforderungen und den Einsatz in Bereichen wie Robotik oder Automobiltechnik.
Diese Expansion wurde von einer strukturierten Übergabe begleitet: Seit 2017 liegt die Geschäftsführung der plc2 GmbH und der plc2 Design GmbH in den Händen der zweiten Krassin-Generation. Stefan, Sina und Nikolai Krassin führen das Unternehmen gemeinsam – mit Blick auf Kontinuität, aber auch mit neuen Impulsen für Technologie und Organisation.
Stand: 08.12.2025
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Plattform der globalen FPGA-Community
Neben Training und Consulting hat PLC2 seit jeher auf den Austausch in der Community gesetzt. Bereits 2010 startete das Unternehmen die eigenen „PLC2 FPGA Days“, die sich später zu einer etablierten Fachkonferenz entwickelten. Der große Sprung kam 2016 mit der Kooperation mit der Fachzeitschrift ELEKTRONIKPRAXIS: Aus dem Schulungsevent entstand der FPGA-Kongress, der heute als FPGA Conference Europe bekannt ist. Hieraus ist die wichtigste europäische Fachkonferenz für programmierbare Logik erwachsen. Die Veranstaltung vereint technische Tiefe, Systemblick und Networking für Entwickler, Architekten und Entscheider. 2024 verzeichnete die Konferenz 430 Teilnehmer aus dem In- und Ausland. 2025 feiert die FPGA Conference Europe ihr 10-jähriges Bestehen – ein weiteres Jubiläum, das PLC2 als aktiver Mitveranstalter mitprägt.
Diese Veranstaltung zeigt exemplarisch, was PLC2 seit 30 Jahren ausmacht: der Wille, Technologie nicht nur zu erklären, sondern aktiv mitzugestalten. Als Schulungsanbieter, Entwicklungspartner, Produktentwickler – und als Plattform für eine ganze Branche. PLC2 ist nicht nur ein Trainingszentrum – es ist eine Institution der FPGA-Entwicklung. Mit technischer Tiefe, praktischer Relevanz und echtem Unternehmergeist. Und während viele Unternehmen auf Beständigkeit setzen, setzt PLC2, wie FPGAs selbst, auf Flexibilität und Evolution: Wer Technik vermittelt, muss selbst in Bewegung bleiben. (sg)