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Und doch glauben wir in unserem Berufsalltag ständig, wir müssten “alles“ können. Und befürchten, womöglich für inkompetent gehalten zu werden, wenn jemand entdeckt, das wir irgendetwas nicht so gut beherrschen und versuchen dann lieber es „halt irgendwie hinzubekommen“. Das ist nicht nur unnötig und frustrierend, sondern im Sinne eines optimalen Team-Ergebnisses sogar höchst kontraproduktiv!
Statt dessen können wir uns in der richtigen Teamzusammensetzung optimal ergänzen, uns mit Dingen beschäftigen, die uns liegen und damit auch Freude machen und den Rest getrost den anderen überlassen. Die haben nämlich tatsächlich Spaß daran und sagen womöglich, „kein Problem mach’ ich doch gerne für Dich!“
Ein Traum? Nein, relativ einfach zu realisieren, wenn Sie die wahren Kompetenzen Ihrer Mitarbeiter gut kennen und wissen, wie Sie diese gewinnbringend für alle einsetzen können.
Werden Sie Talentscout für Ihr Team
Wie gelingt es mir nun als Führungskraft tagtäglich, diese Kompetenzen und Talente der Mitarbeiter zu erkennen, sie zu schlagkräftigen Teams zu bündeln, ihnen klare Aufgaben zu definieren und die möglichst selbstverantwortliche und termingerechte Umsetzung in diesem Teams „gelassen abzuwarten“?
Zuerst geht es einmal darum, ihren Blick zu schärfen, Talentscout für ihr Team zu sein und ihre Mitarbeiter „so ganz nebenbei“ besser kennenzulernen, zu verstehen und einsetzen zu können. Also hinschauen, beobachten und sich Gedanken machen. Wir möchten Ihnen hier die ersten Schritte dazu zeigen und sie ermutigen, diese auch anzuwenden.
Dazu haben wir eine kleine Checkliste erstellt, die es ihnen einfacher machen soll, den ersten und bestimmt auch schwierigsten Schritt zu tun. Sie werden feststellen, dass wir dabei weder nach fachlichen Kompetenzen, noch Qualifikationen, oder weitreichender Arbeitserfahrung der Mitarbeiter fragen.
Wir setzten voraus, dass ihre Mitarbeiter fachlich gut ausgebildet sind und ihr Thema beherrschen. Uns geht es in erster Linie um die meist „blinden Flecken“, die menschlichen Talente, Fähigkeiten und Eigenschaften, mit denen sich die meisten Vorgesetzten erfahrungsgemäß eher schwer tun.
Aus vielen wissenschaftlichen Untersuchungen über Teamfähigkeit wissen wir heute, dass es neben den unendlich vielen menschlichen Schattierungen und Persönlichkeitsstrukturen vier wesentliche „Grundtypen“ gibt, in die sich im Prinzip jeder Mensch einordnen lässt.
Rufen wir uns zur Verdeutlichung noch einmal die Teamaufgabe zur Erstellung des Verkaufsprospektes in Erinnerung und schauen uns die vier benötigten Mitarbeiter darin doch noch einmal genau an.
Vermutlich werden auch sie sich einem der beschriebenen Charaktere am nächsten fühlen, bzw. eine der entsprechenden Aufgaben am liebsten übernehmen wollen. Ebenso wissen wir aus unserem täglichen Umgang mit Menschen schon intuitiv, dass vermutlich keiner der vier Mitarbeiter alle Aufgaben allein gut lösen würde, und zwar weil sich die unterschiedlichen dafür benötigten menschlichen Kompetenzen und Vorlieben fast ein wenig „ausschließen“.
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