Perfekt Präsentieren und Referieren - Teil 1

Wie Sie Ihre Präsentation entrümpeln und Ihre Zuhörer überzeugen

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Körpersprache ist glaubwürdiger als Worte

Michael Moesslang aktivierte bereits Zuhörer in über 1000 Vorträgen und schöpft aus dieser Erfahrung das Know-how für seine Kernkompetenz Präsentation und Persönliche Wirkung. (Archiv: Vogel Business Media)

Schließlich hat Sändner auch an sich gearbeitet. Er spricht mittlerweile mit Betonungen, Sprechpausen und Abwechslung. Er setzt sogar lebendige Gestik ein. Ein früherer Trainer hatte ihm gesagt: „Wenn das nicht Ihre Art ist, dann lassen Sie halt die Gestik weg.“ Als es Sändner dann doch einmal versucht hat, hat er gemerkt, wie viel besser seine Wirkung war.

Es hat sich gelohnt, seine Körpersprache zu optimieren. Es geht schliesslich nicht vorrangig darum, sich wohl zu fühlen – das ist natürlich auch wichtig – es geht darum die Teilnehmer zu überzeugen und sie für sich zu gewinnen. Und Körpersprache ist schlichtweg glaubwürdiger und stärker als Worte. Er ist heute froh, diesem Trainer nicht geglaubt zu haben. Körpersprache kann man genauso lernen, wie lebendiges Sprechen.

Wichtige Informationen in einem Handout zusammengefasst

Heute übt Sändner vor jeder Präsentation mehrmals – und wenn die Zeit im Büro nicht reicht, macht er es sogar spät abends oder früh morgens noch. Er hat erkannt, dass nur so eine flüssige und lebendige Präsentation möglich ist. Auf irgendwelche Notizen oder Folien als Spickzettel kann er seither auch verzichten. Der Lohn der Mühe: seine Vorbereitungszeit ist geschrumpft. Das aufwendige Folienbasteln ist auf ein Minimum reduziert.

Wichtige Informationen gibt er statt dessen in ein Handout. Und durch die Reduktion auf maximal drei Kernaussagen werden die Präsentationen kürzer – das spart seine Vorbereitungszeit und die teure Arbeitszeit seiner Kollegen. Der Aufbau seiner Präsentationen ist stimmig und trägt zum Verständnis und zur Überzeugung massgeblich bei.

Und schließlich sorgt sein Vortragsstil dafür, dass die Teilnehmer gerne zuhören und in der Folge viel mitnehmen. Und vor allem sich auch nach einigen Tagen an die wichtigsten Inhalte noch gut erinnern. Das war schließlich Sändners Ziel. Die Fehler seiner Kollegen macht Sändner heute nicht mehr. Und Erfolge und Anerkennung geben ihm Recht.

Für den zweiten Teil der Beitragsreihe - So planen Sie Konzeption, Inhalt und Zeit Ihrer Präsentation - klicken Sie bitte hier: Teil 2

Für den dritten Teil der Beitragsreihe - So bringen Sie Spannung in Ihre Präsentation - klicken Sie bitte hier: Teil 3

Für den vierten Teil der Beitragsreihe - So setzen Sie Alternativen zu Powerpoint ein - klicken Sie bitte hier: Teil 4

Für den fünften Teil der Beitragsreihe - So vermeiden Sie Fehler in der Vorbereitung und beim Präsentieren - klicken Sie bitte hier: Teil 5

*Michael Moesslang ist der führende Keynote Speaker und Führungskräfte-Coach zum Thema Wirkung und Präsentation.

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