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Der Identify-Device-Block der CF-Karte gibt Informationen preis

Im Identify-Device-Datenbereich, der auf jeder CF-Karte vorhanden ist, findet der interessierte Anwender verschiedene, durch das Tool interpretierte Daten. Diese geben grundlegende Informationen zu Speichergröße, Firmware-Version, verfügbare Betriebsmodi, Modellnummer und Hersteller sowie über die vorhandenen Zusatzfunktionen der jeweiligen CF-Karte preis. Der Anwender muss die benötigten Informationen nun nicht mehr umständlich aus den Hex-Werten decodieren.
Der technisch versierte Anwender kann trotzdem auf die Rohdaten dieses Datenbereichs zugreifen und sie unter Kenntnis der CFA-Spezifikation interpretieren. Er wird durch eine Hilfestellung in Klartextform über den Inhalt der einzelnen Speicherzellen dieses Bereiches unterstützt.
Insbesondere Servicepersonal schätzt diese Funktion, da kartenrelevante Daten wie Firmware-Version oder Seriennummer schnell zugänglich sind. Der Techniker und/oder Entwickler von eigenen Anwendungen erhält ohne lange Suche detaillierte Informationen zur Karte, die der CFA-Nomenklatur entsprechen.
FMDT errechnet die mögliche Lebensdauer einer CF-Karte
Die Lebensdauerabschätzung der CF-Karte beruht hauptsächlich auf den durch die jeweilige Anwendung vorgegebenen Lese- und Schreibzugriffen, die dabei auftretenden Datenmengen und deren zeitliche Abfolgen sowie den zur Verfügung stehenden S.M.A.R.T.-Daten.
Nach einer gewissen Laufzeit der CF-Karte in der Applikation und den dabei durch FMDT gesammelten Daten errechnet das Tool eine mögliche Lebensdauer unter der Annahme, dass die Applikation weiterhin wie zuvor betrieben wird.
Diese Lebensdauerabschätzung beruht zusätzlich auf den vom Flash-Hersteller angegebenen garantierten Werten zur maximal möglichen Anzahl von Schreib-/Löschzyklen.
Bei geringem Stress, seltener Benutzung, qualitativ hochwertigen Speicherbausteinen usw. kann die praktisch erzielbare Lebensdauer weit höher liegen, als die durch FMDT errechnete. Für datenrelevante Applikationen, bei denen z.B. ein Servicevorgang zum vorbeugenden Austausch der Karte vor einem auftretenden Fehler ausgelöst werden muss, wird nur die vom Hersteller garantierte Anzahl der Schreib-/Löschzyklen und die sich daraus ergebende Lebensdauer angesetzt.
Die S.M.A.R.T.-Daten informieren über Betriebsparameter
Die S.M.A.R.T.-Daten geben Aufschluss über einige für CF-Karten relevante Qualitäts- und Betriebsparameter. Weiterhin liefert diese Funktion einen Alarm, sobald die durch den Hersteller im Produktionsprozess gesetzten Schwellen entweder für die verbleibende Anzahl von Ersatzblöcken, oder die verbleibende Anzahl von Löschzyklen unterschritten werden.
Die Anzeige der aufgetretenen Fehler hinsichtlich des CRC (Cyclic-Redundancy-Check) und des ECC (Error-Correction-Code) gibt dem Anwender im Fehlerfall wichtige Hinweise auf mögliche Ursachen. An den angezeigten Zählerständen für Spareblocks und Löschvorgängen kann ebenfalls eine einsetzende Abnutzung der Karte erkannt werden. Read-Cycle-Counter geben zusätzlich Aufschluss über die Häufigkeit der Zugriffe, also die Lesungen der Flash-Blöcke.
Informationen für Eilige im Task-Bar-Icon
Nach der Installation und dem Start des FMDT-Service erscheint das zugehörige Icon in der Taskleiste. Um einen schnellen Überblick über den Status der CF-Karte zu erhalten, genügt es, mit der Maus über das Icon zu fahren. Dadurch erhält der Anwender den S.M.A.R.T.-Status „passed“ oder „failed“ sowie zusätzlich eine prozentuale Anzeige der berechneten Lebensdauer. Die FMDT-Applikation muss dafür nicht geöffnet werden. Durch ein sich rot färbendes Icon werden automatisch S.M.A.R.T.-Alarme angezeigt.
* Dipl. Ing. (FH) Peter Franzreb ist Leiter Distribution Support Systems Solutions bei der MSC Vertriebs GmbH.
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