Anbieter zum Thema
Die Hard- und Software des Projekts
Ebenfall Thema am Institut ist die Hardwareentwicklung. Roboter, die sich wie Bienen oder Ameisen zu großen Schwärmen zusammenfinden und koordiniert verhalten können, müssen klein, billig und robust sein, zugleich aber auch über ein Minimum an Rechenkapazität verfügen sowie mit Sensorik ausgestattet sein.
Derzeit sind Eugen Solowjow und Kollege Axel Hackbarth damit beschäftigt einen 30 Zentimeter langen Prototypen in finaler Version zu bauen. Die Teile dafür kommen aus dem 3D-Drucker. Im Übrigen ist die Hard- und Software des Projekts „Open Source“. „Ziel ist der Bau einer günstigen Plattform. Unsere Idee ist, den Preis deutlich unter 1.000 Euro zu halten. So kann jeder, der Interesse hat, diesen kleinen Roboter nachbauen und testen.
Der Austausch mit dieser interessierten Gemeinschaft, die sich zu gleichen Teilen aus Wissenschaftlern, Industrie (vor allem Start-ups in den USA) und Tüftlern zusammensetzt, ist sehr wichtig für uns, denn zur Erprobung des Roboters werden hunderte von Schwimmstunden benötigt.
“Getestet werden die Prototypen zurzeit in einem Wasserbecken des Instituts, später in einem Hamburger Schwimmbad und schließlich in einem Wassertank der University of Maryland. Dort kooperiert das TUHH-Institut mit dem US-Wissenschaftler Professor Derek Paley, der den Wassertank für Forschungszwecke zur Verfügung stellt. Ausgestattet mit zahlreichen Unterwasserkameras und Messsystemen ist das Becken einzigartig. Selbst die zivile US-Bundesbehörde für Raumfahrt und Flugwissenschaft/NASA testet dort Geräte. Wenn diese Etappenziele erfolgreich gemeistert sind, soll das System auch in Gewässern wie Elbe, Nord- oder Ostsee eingesetzt werden.
Videos: 4 Filme von Axel Hackbarth zum HippoCampus Swarm
(ID:43454719)