Stromversorgung, Tipp 7 Wie integriert man Netzteile mit Konvektionskühlung richtig?
Kein Ausfall des Lüfters und kein störendes Geräusch, das sind die klaren Vorteile der Konvektionskühlung. Dank energieeffizienter Bauteile und neuer Designmethoden kommen moderne Netzteile auch bei hoher Leistungsdichte immer öfter ohne Lüfter aus.
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Damit ein solches Netzteil auch im eingebauten Zustand hält was es verspricht, sollte der Anwender ein paar einfache Regeln beachten: Die Einbaulage entscheidet darüber, wie gut das Netzteil seine Wärme an die Umgebung abgeben kann. Empfohlen wird eine horizontale Montage mit einem ausreichenden Luftraum darüber (mindestens 15 mm). Auch eine Montage des Netzteils auf vertikalen Flächen ist möglich. Bitte denken Sie jedoch daran, dass genügend Abstand zu Nachbarbaugruppen bestehen sollte, vor allem wenn diese ebenfalls Wärme abgeben. Ein absolutes „no-go“ ist allerdings die Montage unter waagerechten Flächen.
Bei voller Leistung geht es heiß her. Besteht Unsicherheit bezüglich der Kühlsituation, empfiehlt sich der Dialog mit dem Netzteilhersteller. Dieser kann dann mit der Messung der Temperaturen von kritischen Bauteilen eine Aussage darüber zu treffen, ob alle Sicherheitszulassungen und Gewährleistungen unverändert gültig sind. Natürlich gibt es neben der Konvektionskühlung noch weitere Kühlungsarten für Netzteile. Weiterführende Informationen inklusive Anwendungsbeispiele zum Thema Kühlung finden Sie auf der Website von TDK Lambda.
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