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Nutzung der Ergebnisse in Verhandlungen
Die berechneten Ergebnisse sind nicht nur theoretischer Natur, sondern können vielfältig in Verhandlungen genutzt werden:
1. Liegen die Zielpreise ähnlicher Sachnummern dicht beieinander, die Ist-Preise weichen jedoch stark voneinander ab, so muss der Lieferant die Preisunterschiede erläutern bzw. entkräften. Durch dieses Vorgehen erfolgt eine Umkehrung der Beweislast, und die eigene Verhandlungsposition wird gestärkt.
2. Für gewisse Teilespezifikationen ist zu erkennen, dass ein Lieferant ein hohes Einsparpotenzial besitzt. Eine Ursachenanalyse und die Vereinbarung von Maßnahmen hilft diesem wettbewerbsfähiger zu werden, wodurch auch die Qualität des eigenen Lieferantenportfolios steigt.
3. Lieferanten, deren Teilpreise in der Nähe des Best-Practice-Benchmarks liegen, sind gute Kandidaten für eine intensivere Partnerschaft mit echtem Mehrwert für beide Seiten.
4. Lieferanten, die als Low Performer identifiziert werden, da die Teilepreise deutlich über dem Benchmark liegen, könnten mit dem Zielpreis konfrontiert werden. Je nach Fortschritt der Verhandlungen ist eine Verlagerung zu Lieferanten der Kategorie “Champion” in Erwägung zu ziehen.
Nutzung der Ergebnisse für Produktentwicklung
Da bekannt ist, wie stark ein Kosten- und Leistungstreiber auf den Preis wirkt, kann in Zusammenarbeit mit der Technik bereits sehr früh eine Optimierung des zukünftigen Teiles erfolgen. Die berechnete Preisprognoseformel hilft dabei, ständig und schnell einen genauen wahrscheinlichen Marktpreis berechnen zu können.
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