Management Wie die Digitalisierung Unternehmen aus der Wirtschaftskrise führt

Von Margit Kuther 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Während Firmeninsolvenzen und Stellenabbau voranschreiten, gilt Digitalisierung als ein Hebel, um die Konjunktur wieder anzukurbeln. Um mit den Möglichkeiten der KI mehr Effizienz zu erreichen, braucht es eine digitale Grundlage, die es in vielen Betrieben noch zu schaffen gilt. CNT informiert, warum derartige Projekte bei schwacher Konjunktur sogar schneller und besser umsetzbar sind.

Digitale Welt: Digitalisierung kann der Industrie helfen, die Wirtschaftskrise zu meistern.(Bild:  Gerd Altmann /  Pixabay)
Digitale Welt: Digitalisierung kann der Industrie helfen, die Wirtschaftskrise zu meistern.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay)

Nachdem die deutsche Wirtschaft zuletzt zwei Jahre hintereinander geschrumpft ist, versprechen die Prognosen für 2025 zumindest leichtes Wachstum. Doch echte konjunkturelle Erholung scheint sich frühestens nächstes Jahr abzuzeichnen. Sämtliche Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die Zahl der Firmeninsolvenzen ist 2024 im Vergleich zum Jahr davor um 16,8 Prozent angestiegen , und alleine die Industrie hat in der Bundesrepublik im Vorjahr laut EY 70.000 Arbeitsplätze gestrichen. Neben externen Faktoren wie der Corona-Pandemie und der Energiekrise, sehen Fachleute sehr wohl auch interne Schrauben, an denen auf dem Weg aus der schon mehrere Jahre andauernden Krise zu drehen wäre: etwa bei den Themen Bildung und Innovation und auch mit einer Digitalisierungs-Offensive.

Doch trübe konjunkturelle Aussichten und womöglich auch Umsatzrückgänge und Auslastungsprobleme laden Unternehmen nicht gerade zum Investieren ein. Dass antizyklische Maßnahmen allerdings großes Potenzial haben und Entscheider hier Mut beweisen sollten, erläutert Reinhard Hafner, Sales Director Deutschland bei CNT Management Consulting: „Durch Effizienzsteigerung wettbewerbsfähig zu bleiben, ist für Betriebe eine generelle Notwendigkeit. In Zeiten schwacher Konjunktur sollten Firmen ihre Ressourcen sinnvoll nutzen, um sich auf die nächste Hochkonjunkturphase vorzubereiten. Effizienzprojekte sind während einer schlechten Wirtschaftsphase schneller und besser umsetzbar, nicht zuletzt deshalb, weil viele kluge Köpfe aus dem eigenen Unternehmen verfügbar sind.“

Fertigung braucht Digitalisierungsschub

Gibt das Management einer Firma die Devise aus, dass die Produktion gesteigert werden soll, und ist gleichzeitig kein Spielraum für neue Mitarbeiter vorhanden, lässt sich das nur mittels Automatisierung, die mit Digitalisierung Hand in Hand geht, bewerkstelligen. Hafner ortet sowohl im meist konservativen Anlagenbau, als auch im diskreten Fertigungsbereich – wobei er Autozulieferer hier ausnimmt – noch großes Potenzial sowie die Notwendigkeit für mehr Digitalisierung. „Durch die Möglichkeiten der KI hofft man berechtigterweise auf einen großen Effizienzschub.

Um diese Möglichkeiten nutzen zu können, braucht es jedoch gewisse Vorarbeiten, um die technologische Basis dafür zu schaffen. Diese Schritte sollten besser gestern als morgen passieren“, macht Hafner deutlich. Doch auch wenn die Zeit eindeutig drängt, sollten Unternehmen nicht planlos agieren, sondern zunächst definieren, wo im Betrieb Schritte gesetzt werden können und welche Ziele damit erreicht werden sollen. „Es gibt KI-Funktionalitäten, die nur auf einen bestimmten Bereich fokussieren. Nehmen wir als Beispiel Hands-free Production. Durch KI-Unterstützung können Mitarbeiter in der Produktion über Sprache Fertigungsaufträge rückmelden oder Nacharbeitsaufträge eröffnen. Oder Augmented Reality im Lager, wo dem Lageristen optisch eingeblendet wird, wo er Produkte im Lager finden kann. Und dann gibt es auch Anwendungsbereiche, die über eine einzelne Abteilung hinausgehen. Etwa dann, wenn der SAP eigene Agent Joule die Geschäftsleitung bei komplexen, werksübergreifenden Analysen unterstützt“, erläutert der CNT-Experte. Joule erklärt, sucht und analysiert in Sekunden, wofür meist viele Stunden benötigt wurden.

KI und Cloud: Treiber gegen den Wirtschaftstrend

Obwohl es in einigen Betrieben noch Nachholbedarf in Sachen Digitalisierung und Automatisierung gibt, nimmt Hafner hohes Interesse an diesen Themen in deutschen Fertigungsbetrieben war. „Die KI ist ein starker Treiber für die Digitalisierung, auch wenn der generelle Wirtschaftstrend nach wie vor verhalten ist. Wer sich nicht rechtzeitig vorbereitet, gerät unternehmerisch ins Hintertreffen“, meint Hafner. Um die Herausforderungen mit einem klaren Plan in Angriff zu nehmen, sei ein professioneller Partner, der sowohl über End-to-End Prozesskenntnis, als auch über Cloud- und KI-Kompetenz verfügt, ratsam. „Entlang dieses Portfolios alles aus einer Hand anbieten zu können, ist unsere Stärke“, sieht Hafner CNT Management Consulting für künftige Projekte gut aufgestellt. (mk)

(ID:50441221)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung