Industrie-Displays

Welches Display zu meinen Anforderungen passt

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Wenn es auf die Helligkeit des Displays ankommt

Ein weiteres Kriterium bei der Auswahl des passenden Bildschirms ist die Helligkeit. Mess- und Prüfgeräte für Servicetechniker im Außendienst, Displays der Steuerstände von Baumaschinen und Motorbooten sowie Informationskioske müssen bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar sein. Es empfiehlt sich daher, auf den Helligkeitswert der Displays zu achten; mit einer Luminanz von 1500 cd/m² ist der Anwender auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Ein Beispiel für ein solches ultrahelles Display ist das NL128880BC20-07F aus dem Vertrieb von Fortec und ebenfalls gefertigt von NLT. Eine Anti-Glare-Ausstattung verhindert Lichtreflexe und sichert die Ablesbarkeit unter allen Beleuchtungssituationen. Die Positionierung dieser Anzeigeeinheit im anspruchsvollen industriellen Umfeld wird unter anderem daran deutlich, dass die LED-Hintergrundbeleuchtung des Bildschirms auf eine Lebensdauer von 60.000 Betriebsstunden ausgelegt ist – das entspricht fast 14 Jahren bei einer täglichen Betriebsdauer von 12 Stunden.

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Für Kunden ist es bei alledem vorteilhaft, wenn die PCAP-Controller-Elektronik auf den jeweiligen Bildschirm abgestimmt und am besten auch gleich räumlich integriert ist. Im aktuellen Angebotsspektrum von Fortec sind NLT-Bildschirme ist das der Fall. Das spart Integrationsaufwand, reduziert die Anzahl der Bauelemente und nimmt Komplexität aus dem System. Und schließlich spart das kompakte Display Platz gegenüber einer Ausführung mit separater Steuerelektronik.

Diese integrierte Lösung hat für Kunden noch einen weiteren Vorteil: Die Werksgarantie gilt grundsätzlich auch für den kompletten PCAP-Touch inklusive Controller. Das bedeutet: Auch bei Garantiefällen hat der Kunde einen zentralen Ansprechpartner, nervenzermürbendes und zeitraubendes Fingerpointing zwischen den Lieferanten kann gar nicht erst stattfinden. Zudem leistet Fortec auch den Support für die zugehörige Treiber- und Tuning-Software.

Kriterien über das Datenblatt hinaus berücksichtigen

Bei der Auswahl des Lieferanten lohnt es sich, die Messlatte auf Kriterien auszudehnen, die sich nicht direkt in den Datenblättern der Einzelprodukte finden. Liefersicherheit kann etwa ein ganz entscheidendes Kriterium sein - gerade für Unternehmen, die ihre Geräte in Märkte liefern, in denen eine lange Lebensdauer erwartet wird. Das sind beispielsweise Branchen wie die Medizintechnik oder in die industrielle Anlagentechnik.

Darüber hinaus muss der Distributor der Wahl nicht nur zu einer fundierten technischen Beratung befähigt sein, sondern auch zu Mehrwert-Dienstleistungen - etwa zu Anpassungen der Schnittstellen oder zum Verbonden des Displays mit speziellen Deckgläsern. Dabei wird der Luftspalt zwischen dem LCD-Display und dem Sensorglas des PCAP-Panels mit einem optisch hochwertigen Harz ausgegossen (Bild 1 und 2). Das Ergebnis ist ein kontrastreicheres Bild mit besserer Ablesbarkeit gerade im Outdoor-Bereich.

Ebenso gehören kundespezifische Oberflächenbehandlungen zum Lieferprogramm bei Fortec. Nicht aus dem Auge verlieren sollte der Käufer die Zukunftssicherheit seines künftigen Displays. So sind beispielsweise noch LCD-Panels im Handel, deren Hintergrundbeleuchtung mit Kaltkathoden-Leuchtstoffröhren bestückt sind. Solche Leuchtmittel enthalten unter anderem giftiges Quecksilber und dürfen nach den RoHS-Bestimmungen der EU langfristig nicht mehr eingesetzt werden. Bislang gültige Ausnahmeregelungen für verschiedene Anwendungsbereiche, wie etwa die Medizintechnik, werden 2016 auslaufen.

Viele Anbieter haben ihre entsprechenden Produkte bereits abgekündigt. Da ist es gut, wenn Hersteller wie NLT bereits kompatible Nachfolgetypen mit der modernen LED-Technik entwickelt haben - und wenn der Distributor die Umstellung auf die neuen Produkte vorausschauend begleitet. Vorausschauend bezieht sich auch auf die Liefersituation von Ersatzteilen. Fortec beispielsweise bietet für die NLT-Produkte noch drei Jahre nach Lieferschluss technischen Service und Ersatzteile für die ausgelaufenen Modelle.

* Markus Bullinger ist Vorstand bei der Fortec Elektronik AG in Landsberg am Lech.

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