SPS 2022 Weidmüller: Umsatzmilliarde geknackt und neue Produkte

Von Felix Haas

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Smarte, digitale Automation: Weidmüller ist thematisch „mitten drin“ statt nur dabei. Nebenbei hat die Gruppe Anfang November 2022 erstmals die Umsatzmarke von 1 Mrd. Euro überschritten. Erwartet wird ein Wachstum von mehr als 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Umsatzmilliarde geknackt: Vertriebsvorstand Dr. Timo Berger, Finanzvorstand André Sombecki, und Vorstandssprecher und Technologievorstand Volker Bibelhausen (v. l.) freuen sich über gute Zahlen bei Weidmüller.(Bild:  Weidmüller)
Umsatzmilliarde geknackt: Vertriebsvorstand Dr. Timo Berger, Finanzvorstand André Sombecki, und Vorstandssprecher und Technologievorstand Volker Bibelhausen (v. l.) freuen sich über gute Zahlen bei Weidmüller.
(Bild: Weidmüller)

Weidmüller führt seinen Wachstumskurs der vergangenen Jahre fort – im laufenden Geschäftsjahr wird die Milliardenmarke im Umsatz deutlich übertroffen. Mit dieser Entwicklung soll noch lange nicht Schluss sein: der Anbieter für elektronische Verbindungstechnik plant auch in den kommenden Jahren mit Wachstum, stockt weiter Personal auf und investiert. Das gab der Vorstand vor Ort auf der SPS 2022 in Nürnberg bekannt.

„Unsere Umsatzerwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen“, freut sich Vorstandssprecher und Technologievorstand Volker Bibelhausen und blickt optimistisch in die Zukunft: „Wir sind zuversichtlich, dass uns die gute Auftragslage trotz der angespannten Situation auf den Energiemärkten weiterhin Rückenwind verleihen wird.“

Nach einem Wachstum über 20 Prozent im vergangenen Jahr, legt Weidmüller in diesem Jahr eigenen Angaben zufolge erneut in der gleichen Größenordnung zu – und reißt damit die Umsatzmilliarde.

In Detmold steht alles unter dem Motto „Smart Industrial Connectivity“ – Konnektivität und Digitalisierung gehen Hand in Hand. Der Vorstand betonte, dass die aktuellen wirtschaftlichen und weltpolitischen Entwicklungen natürlich beobachtet werden – Kupfer könnte beispielsweise knapp werden – nichtsdestotrotz will man die Investitionen auch im nächsten Jahr erhöhen. Das Detmolder Unternehmen beschäftigt weltweit etwa 6.000 Mitarbeiter und hat alleine in diesem Jahr etwa 500 neue Beschäftigte eingestellt.

Automation – flexibel und offen

Das Elektronikunternehmen legt bei seinen neuen Produkten großen Wert auf Offenheit und Flexibilität. Das gilt nicht nur auf Hardwareebene, wo man mit der „Snap-IN“-Technik die nach eigenen Aussagen bisher einfachste Klemmtechnik vorgestellt hat.

Mit „u-OS“, einem flexiblen Betriebssystem für die Industrie, soll Automatisierung besonders einfach möglich sein – die Offenheit von Systemen wird priorisiert. Industrieunternehmen sind also nicht an einen Anbieter gebunden. Das plattformoffene Betriebssystem ist einfach erweiterungsfähig und unterstützt Automatisierer durch ein bedienerfreundliches Engineering dabei, Systeme individuell und webbasiert zusammenzustellen.

Das „Automatisierungsbetriebssystem“ basiert auf offenen und etablierten Standards wie Linux, Container-Technologie oder OPC UA – damit soll auch das Einbinden von Apps möglich sein. Mit der zunehmenden Verschmelzung von IT- und OT-Welt wird der Wunsch nach Unabhängigkeit größer, so Weidmüller. (fh)

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