Energieeffizienzgesetz zwingt Industrie zum Handeln Weidmüller bietet mit ResMa ein Werkzeug für gesetzeskonformes Energiemanagement

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Unternehmen mit hohem Energieverbrauch müssen nicht nur ein zertifiziertes Energiemanagementsystem einführen, sondern auch konkrete Einsparmaßnahmen umsetzen und öffentlich dokumentieren. Die Software ResMa von Weidmüller verspricht, den dafür nötigen Aufwand zu reduzieren.

ResMa: Energiemanagement-Tool von Weidmüller erleichtert den Aufwand des verpflichteten Energiemanagements.(Bild:  Weidmüller)
ResMa: Energiemanagement-Tool von Weidmüller erleichtert den Aufwand des verpflichteten Energiemanagements.
(Bild: Weidmüller)

Das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) gilt seit November 2023 und legt verbindlich fest, wie Unternehmen ihren Energieverbrauch messen, optimieren und dokumentieren müssen. Es richtet sich vor allem an Betriebe mit hohem Energiebedarf. Ziel ist es, Ressourcen effizienter zu nutzen, Abwärme zu vermeiden und Klimaschutzziele zu erreichen.

Das Gesetz betrifft Unternehmen mit mehr als 7,5 GWh Jahresverbrauch, die ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder ein Umweltmanagementsystem nach EMAS einführen müssen. Betriebe mit mehr als 2,5 GWh Jahresverbrauch sind verpflichtet, innerhalb von drei Jahren wirtschaftlich sinnvolle Einsparmaßnahmen umzusetzen. Außerdem verlangt das EnEfG, Abwärme nach dem Stand der Technik zu vermeiden oder effizient zu nutzen. Für die Einhaltung sind präzise Messdaten, nachvollziehbare Dokumentationen und angepasste Produktionsprozesse nötig.

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ResMa als Brücke zwischen Technik und Berichtspflicht

Die Energiemanagement-Software ResMa von Weidmüller erfasst Daten automatisiert über Schnittstellen wie OPC-UA und Modbus oder per CSV-Import – unabhängig vom Hersteller der Zähler oder Steuerungssysteme. Die On-Premises-Lösung lässt sich in bestehende MES- und ERP-Systeme einbinden, um Produktions- und Verbrauchsdaten in einem zentralen System zusammenzuführen.

Eine optionale Regressionsanalyse berücksichtigt externe Einflussgrößen wie Außentemperaturen oder Auftragslagen. So entstehen normgerechte Kennzahlen, die Vergleiche nach ISO 50006 ermöglichen. ResMa erstellt daraus automatisch Berichte für interne Audits und behördliche Prüfungen. Unternehmen können Effizienzmaßnahmen im System bewerten und priorisieren, um sie gezielt umzusetzen.

Flexibel erweiterbar

ResMa lässt sich modular an unterschiedliche Branchen- und Unternehmensanforderungen anpassen. Zusatzmodule wie eine Rezepturverwaltung unterstützen die Dokumentation von Produktionsvorgängen, um Qualität und Nachhaltigkeit zu steigern. Importpakete ermöglichen die automatisierte Übernahme externer Datenquellen. (mc)

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