Verbindungstechnik Wago legt in Sondershausen den Grundstein für ein neues Logistikzentrum
Am 27. Juni 2014 legte Wago den Grundstein für ein neues Logistikzentrum in Sondershausen, das eine Kapazitätssteigerung ab 2015 von etwa 50 Prozent bringen soll. Das Unternehmen investiert mehr als 25 Millionen Euro.
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„Wir legen heute den Grundstein für ein deutlich leistungsfähigeres Logistikzentrum und tragen somit zur weiteren Stärkung des Standortes mit unseren mehr als 1000 Beschäftigten bei.“ Mit diesen Worten gab der Sondershäuser Werksleiter von Wago, Jörg Hampl, am Freitag den offiziellen Startschuss für umfangreiche Bautätigkeiten im Gewerbegebiet Hainleite: Das Unternehmen investiert mehr als 25 Millionen Euro in seinen thüringischen Produktions- und Logistikstandort. Davon fließen allein rund neun Millionen Euro in den Ausbau des Versandbereichs.

Weitere 15,5 Millionen Euro investiert das Unternehmen auf dem rund zwölf Hektar großen Werksgelände (entspricht 19 Fußballfeldern) in neue Maschinen und Anlagen. Darüber hinaus gibt es Planungen für neue Büros, um in Sondershausen auch im Verwaltungsbereich wachsen zu können.
Nach aktuellem Planungsstand wird ein entsprechender Anbau ab Herbst dieses Jahres errichtet und voraussichtlich nach einjähriger Bauzeit in Betrieb genommen. Werksleiter Hampl: „Mit den hohen Investitionen tragen wir dem kontinuierlichen Wachstum und der Innovationskraft unseres Unternehmens Rechnung.
Zugleich geben wir ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland und speziell zum Standort Thüringen ab. Deutschland ist und bleibt ein Kernstück unserer Produktion.“ Personalleiter Markus Starke ergänzt: „Unsere hochmotivierten und sehr gut ausgebildeten Mitarbeiter in Sondershausen sind ein Garant für unseren Erfolg“.
Der Werksleiter und der Personalchef lobten die „unkomplizierte und konstruktive Zusammenarbeit mit Stadt und Kreis“. Diese erleichtere es, die Weichen für zusätzliches Wachstum zu stellen. Auch die zentrale Lage Sondershausens in Deutschland habe sich als Standortvorteil bewährt.
„Wir sind sehr stolz darauf, dass Wago hier bei uns im Kreis angesiedelt ist. Wago besticht nicht nur durch seine Innovationskraft, sondern ist auch ein vorbildlicher Ausbildungsbetrieb in der Region, der jungen Menschen berufliche Perspektiven bietet“, erklärt Antje Hochwind, Landrätin des Kyffhäuserkreises.
Der Sondershäuser Bürgermeister Joachim Kreyer betont: „Durch die Investition der Wago Kontakttechnik GmbH am Standort Sondershausen gewinnt der Standort innerhalb der Wago-Gruppe weiter an Bedeutung. Für das Zentrallager für den europäischen Bereich ist eine gute Verkehrsanbindung besonders wichtig. Deshalb brauchen wir schnell die durchgängige Befahrbarkeit der A 71 im Norden Thüringens sowie die „Entschärfung“ der Sundhäuser Berge und damit eine bessere Anbindung an die A 38. Gleichzeitig muss die innerörtliche Erreichbarkeit ertüchtigt werden.“
Insgesamt investiert das Unternehmen aus Minden im laufenden Jahr weltweit rund 90 Millionen Euro – so viel wie nie zuvor in der 63-jährigen Firmengeschichte. Davon kommen rund zwei Drittel den beiden deutschen Standorten Sondershausen und Minden zugute.
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