Wärmeleitfolien Wärmeleitende Übergangswerkstoffe als prozessichere Alternative zu Wärmeleitpasten

Redakteur: Kristin Rinortner

Wärmeleitende Übergangswerkstoffe haben viele Vorteile: sie passen sich sehr gut an die Kontaktflächen an und lassen sich schnell und sauber verarbeiten. Dadurch wird ein optimales Wärmemanagement von Leistungshalbleitern möglich. Kunze Folien hat sich seit mehr als 20 Jahren auf diese Werkstoffe spezialisiert.

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Schon früh hat Burkhard Kunze erkannt, dass die stetig steigenden Anforderungen und der Rationalisierungsdruck im Fertigungsprozess sichere und einfach zu handhabende Werkstoffe erfordern. Heute ist das 1985 in Oberhaching bei München von ihm gegründete Unternehmen Kunze Folien führend bei maßgeschneiderten Wärmemanagement-Lösungen.

Die mittlerweile 35 Mitarbeiter des Unternehmens haben sich auf unterschiedliche Wärmeleitmaterialien spezialisiert. Intensive Beratung und Unterstützung der Kunden sowie ein spezieller Design-In-Service garantieren ein schnelles, lösungsorientiertes Arbeiten. „Das sichert dem Kunden den entscheidenen Vorsprung bei der Produktentwicklung“, erklärt Kunze. Auf der Grundlage kundenspezifischer CAD-Daten werden in kurzer Zeit einsatzbereite Prototypen und Muster mit hoher Maßgenauigkeit geliefert.

Was sind wärmeleitende Übergangswerkstoffe

Wärmeleitende Übergangswerkstoffe, auch TIM (Thermal Interface Materials) genannt, optimieren den Wärmefluss zwischen Halbleiter und Wärmesenke. Wesentliche Faktoren für die thermische Güte sind eine sehr hohe thermische Leitfähigkeit und ein geringer Übergangswiderstand des Interface-Materials. Auch die Rauheit der Kontaktoberflächen sowie ihre Konkavität/Konvexität können den Wärmeleitfähigkeit beeinflussen.

Als Werkstoffe werden u.a. Elastomere mit wärmeleitfähigen Füllwerkstoffen, Polyimidfolien mit einer phasenwechselnden Wachs- oder Silikonbeschichtung, sowie verschiedene Arten von weichen, wärmeleitfähigen Silikonfolien zum Überbrücken von größeren Luftspalten verwendet.

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