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Softsilikone und Phasenübergangswerkstoffe
Als thermisch leitfähiges Isolationsmaterial kamen in den 1980er Jahren Elastomere in den USA auf den Markt, die aus einem elastomeren Bindemittel wie Silikonkautschuk und thermisch leitfähigen Füllstoffen bestanden. Grund für die Entwicklung war vor allem die zeitaufwändige Verarbeitung mit Wärmeleitpasten und die Verunreinigungen von Baugruppen durch Bestandteile der Pasten.
Der Diplomingenieur Kunze kann sich heute zugute halten, dass er die Thermo-Softsilikone und die sogenannten Phasenübergangswerkstoffe (Phase Change Materials) in Deutschland eingeführt und bekannt gemacht hat.
Beratungsintensive Anwendungen
„Sie haben eine Idee und sie müssen auch Glück haben“, beschreibt Kunze die Anfänge seines Unternehmens. Dazu kam, dass der Einsatz und die Fertigung von Wärmeleitfolien sehr viel technisches Knowhow vorraussetzt und dementsprechend hoher Beratungsbedarf bestand.
Auch heute noch sind die Anwendungen mit Wärmeleitfolien beratungsintensiv. Da jede Kundenapplikation andere technische Anforderungen mit sich bringt, fertigt Kunze zu 90% kundenspezifisch. Die Zusammenarbeit beginnt bereits in einer sehr frühen Entwicklungsphase mit einer Wärmemanagement-Analyse an den Applikationen.
Man analysiert hier die individuellen Anforderungen der Kunden und entwickelt gemeinsam mit ihnen maßgeschneiderte Lösungen. So lassen sich die Kosten des Entwicklungsprozesses und des Endprodukts schon im Vorfeld reduzieren. Dazu Kunze: „Wir wollen nicht nur ein Lieferant, sondern durch Innovation und technische Kompetenz sowie unser Verständnis für den hohen Qualitätsanspruch ein verlässlicher Partner für unsere Kunden sein.“
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