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Virtuelle D/A-Wandlung in Hochgeschwindigkeit
An Funktionsblöcken mit A/D-Wandlung wird gewöhnlich gleichzeitig das analoge und digitale Signal gemessen. Das DLM6000 bietet hier weitergehende mathematische Funktionen, die tiefere Vergleichsanalysen erlauben. Aus einem digitalen Signal von bis zu 32 Bit kann das analoge Signal in Echtzeit „rückgerechnet“ werden. Dadurch ist ein Echtzeitverglich mit dem realen analogen Eingangssignal möglich. Auf das berechnete Analogsignal sind weitere mathematische Funktionen anwendbar. Sinnvoll sind Tiefpass-Filter um die Auswirkungen von Störsignalen zu unterdrücken.

Messung 6: Mit Taktsynchronisation und dem Bus/State-Display lassen sich logische Signale darstellen. Die Mathematikfunktion berechnet die D/A-Wandlung und Tiefpassfilter sind in Echtzeit anwendbar.
Berechnung und Beobachtung von Antriebssignalen
In der Praxis sind Anwendungen mit Antrieben besonders komplex, denn hier ist die Steuerung und Regelung häufig zuständig für genaue Bewegungsabläufe. Die Justierung mit dem Embedded-System steht dabei im Vordergrund. Auch hier müssen Steuersignale gleichzeitig mit analogen Antriebssignalen, also beispielsweise PWM-Signale (Pulsweitenmodulation), gemessen werden.

Wiederum mit der Hochgeschwindigkeitsmathematik wird die resultierende physikalische Kurvenform berechnet (Messung 7). Störsignale können vor der Beobachtung mit den Eingangsfiltern unterdrückt werden.
*Johann Mathä ist Marketing Manager bei Yokogawa Measurement Technologies in Herrsching.
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