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Kontrolle der PCI-Bus-Performance

Eine der ersten Aufgaben bei Übertragungsproblemen am PCI-Bus ist die Kontrolle der Steuersignale. Die Anzahl der Burst-Übertragungen kann gewöhnlich mit der Zählung der Anzahl von Takt (CLT) Pulsen ermittelt werden die während der Lo-Periode des Kontrollsignals erscheinen. Mit der Funktion Pulszählung wird dann die Anzahl der Takte automatisch bestimmt (Messung 4).
Gewöhnliche MSOs haben in der Regel keine zusätzlichen Funktionseigenschaften von Logikanalysatoren. Gebraucht werden solche Eigenschaften, wenn Messungen an einer größeren Anzahl von Logikleitungen, beispielsweise an einem parallelen Bus, mit dem Logiktastkopf durchgeführt werden.

Nachdem alle relevanten Bussignale angeschlossen sind, müssen oft nach ersten Tests die Bit-Arrangements inklusive MSB/LSB geändert werden. Diese Bündelung geschieht mit dem Mapping Editor zeitsparend und verhindert Fehler bei der Anbindung. Weiter muss zur richtigen Logikanalyse die „State-Darstellung“ möglich sein. Nur mit ihr werden die Signalzustände in einer gewählten Logikgruppe mit einer definierten Taktflanke übernommen. Erst damit werden die binären oder hexadezimalen Werte des „Bus-Displays“ richtig interpretiert (Messung 5).
Logik-Trigger finden komplexe und seltene Ereignisse
Treten Probleme bei der Signalverarbeitung an ES auf, sind sie meist komplexer Natur und mitunter nur sporadisch. Nicht selten ist es notwendig, ein Triggersignal (ein Logikmuster) zu aktivieren um eine Fehlverarbeitung zu finden. Zusätzlich muss dann vielfach ein Kanal als (Adress- oder Takt-)Impuls definiert werden. Beispiele sind, wenn ein Trigger erst aktiviert wird, sobald ein logischer Zustand, eine Pulsbreite oder ein Datencode eines Seriellen Busses auftritt. Im Allgemeinen muss damit auch eine Latenz-Zeit verknüpft werden. Sie entspricht einer Verarbeitungszeit oder einer Verzögerungszeit, nach der erst weitere Befehle angenommen werden.

Für solche Aufgaben besitzt der DLM6000 eine Trigger-Zustandsmaschine (Bild 2) mit der sich zwei Triggerereignisse (Event Trigger) miteinander verknüpfen lassen. Für zwei Triggerereignisse können dann Kurvenflanken, Zustände, Pulsweiten, Logikmuster, Serielle-Bus-Daten usw. definiert werden. Beide Trigger werden dann mit einem Ereignisintervall verknüpft. Dadurch lassen sich fast alle logischen Zeitbedingungen realisieren, die bei Kommunikationsabläufen in eingebetteten Systemen auftreten.
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